Dienstag, 11. Dezember 2012

Review: Gliss Kur Hair Repair Tägliches Öl-Elixier

In meiner letzten Glossy Box Young Beauty, die ich zu Beginn des Novembers erhalten hatte, war das Öl-Elixier von Gliss Kur das Produkt, auf das ich am meisten gespannt war.
Pflegende Öle für die Haare sind innerhalb des letzten Jahres in die Riege der neuen "Must have"-Produkte aufgestiegen, habe ich das Gefühl, jedenfalls poppten sie plötzlich überall auf und alle möglichen, in Drogerien handelsüblichen Marken warteten mit einem Exemplar dieser Haarwunderkuren auf.

So eben auch Gliss Kur!

7 ml bekommt man für 7,95 Euro, was sicher für einige ein stolzer Preis im Drogeriebereich ist.

Folgendes soll das Öl bewirken, wie der Homepage von Gliss Kur zu entnehmen war:
Effektive Pflege bei extremen Haarschäden: Das TÄGLICHE ÖL-ELIXIER pflegt sehr geschädigtes und trockenes Haar und schenkt ihm Geschmeidigkeit und Glanz.

Das Öl soll das beanspruchte Haar nähren und dabei keine Rückstände hinterlassen.

Die Anwendung kann auf vielfältige Weise erfolgen:
  1. Vor dem Waschen für besondere Pflege
  2. Nach dem Waschen auf feuchtem Haar für intensive Pflege & Geschmeidigkeit ohne zu beschweren
  3. Als Beauty-Finish auf trockenem Haar für Struktur & Glanz
Sparsame Anwendung (1-2 Pumphübe) auf den mittleren Längen und Spitzen des Haares.

Hier die Inhaltsstoffe:
Cyclomethicone, Trisiloxane, Dimethiconol, Helianthus Annuus Seed Oil, Argania Spinosa Kernel Oil, Parfum, Benzyl Alcohol, Butylphenyl Methylpropional, Geraniol, Hexyl Cinnamal, Citronellol, Limonene, Benzyl Salicylate, Linalool, Alpha-Isomethyl Ionone, Citral, CI 40800

Man sieht also schnell, einfach nur Öl ist nicht, das Produkt enthält auch nicht-wasserlösliche Silikone. Für viele sicher ein No-Go, für mich nicht - ich bin da nicht so ein Hardliner ;) Habe eben bisher damit langfristig noch keine schlechten Erfahrungen gemacht, benutze aber auch regelmäßig ein Reinigungsshampoo.
 
Ich verwende das Öl mittlerweile seit etwas über fünf Wochen.

Meine Haare sind absolut nicht "sehr geschädigt", was laut der Verpackung der Zustand ist, gegen den das Öl-Elixier angehen soll. Aber meine Spitzen sind mehr mitgenommen als der Rest meiner Haare, sie sind trocken und tendieren zu Spliss. Ich bin ja, ich kann es nicht oft genug wiederholen, seit November 2010 haarfärbe-/tönungsfrei (meine stolzgeschwellte Brust kann man förmlich durch diese Zeilen spüren ;) ), und so sind die Spitzen, die quasi noch Restblondierung in sich tragen, strapazierter. Außerdem glätte und locke ich mir die Haare mit Hitze, zwar selten, aber es kommt vor.

Wie überzeugt das Öl nun in der Praxis?

Was mir als erstes auffällt, ist seine Ergiebigkeit. Ich habe nie die empfohlenen 1-2 Pumphübe überschritten, obwohl ich dickes Haar habe, denn ich befürchtete, dass es meine Haare - trotz der vollmundigen Versprechungen - fettig aussehen lassen würde. Meine Haare tendieren leider schnell dazu, bei zu viel Pflege ölig auszusehen, da möchte ich nichts riskieren. In der Regel habe ich das Öl alle zwei Tage benutzt, und ich finde, dafür ist noch echt viel in der Verpackung enthalten:

An sich ist das natürlich dem Produkt als Vorteil anzurechnen, aber etwas enttäuscht bin ich, weil ich dann keinen Vorwand habe, um mir ein weiteres Öl von L'Oréal zum Ausprobieren zuzulegen xD Ah ja, man kann es mir einfach nie recht machen, ich weiß.

Ich wollte das Öl in all seinen drei Anwendungsmöglichkeiten testen, habe aber letztlich vorwiegend die Variante angewendet, bei der es nach dem Waschen in die Spitzen einmassiert wird. Der Grund ist zum einen meine Schusseligkeit (oft habe ich einfach vergessen, dass ich das Öl vor dem Waschen einreiben wollte, und saß dann schon mit einshampooniertem Kopf in der Wanne ;) ) und zum anderen mein anfangs geringes Vertrauen in das Öl-Elixier, denn ich befürchtete wie erwähnt, dass es meine Haare fettig aussehen lassen würde, wenn ich es zwischen den Waschgängen (ich wasche meine Haare alle zwei Tage) tagsüber mal benutzen würde.

So hat sich bei mir die Anwendung direkt im Anschluss an das Waschen eingebürgert. Vielleicht macht diese auch besonders Sinn in meinem Fall, da ich die Spitzen dadurch vor dem heißen Fönen schützen kann.


Das Öl-Elixier sieht aus... wie Öl, welch Überraschung. Ein schöner, gold-glänzender Ton, der den Eindruck macht, man lasse seinem Haar damit besondere Aufmerksamkeit zukommen. Die Konsistenz ist etwas klebriger als man es jetzt etwa von Speiseöl kennt, aber sobald man das Öl in die Haare gibt, ist davon nichts mehr zu spüren. Keine schmierigen Rückstände, nichts klebt aneinander fest oder so.

Der Duft ist sicher Geschmackssache. Ich kann ihn nicht präzise beschreiben, hat ein bisschen was von Bienenwachs, riecht aber auf jeden Fall künstlich. Martins Sache ist es nicht, als ich das Öl einmal auftrug und aus dem Bad kam, hörte ich gleich ganz entsetzt "Was riecht denn so komisch?!" ;) Ich finde es in Ordnung und bemerke auch nichts mehr davon, sobald ich das Öl in die Spitzen gegeben habe, ich finde man riecht es dann nur noch, wenn man die Haare wirklich direkt an die Nase hält - und das ist nun wirklich keine Geste, die man ständig ausführt :P

Ich habe eine Zeitlang Kokosöl und Olivenöl benutzt, um gegen trockene Spitzen anzugehen. Dies war nur über Nacht möglich, wenn ich wusste, dass ich tags darauf die Haare morgens waschen und von dem Öl befreien würde, denn die Haare sahen sofort fettig und unangenehm glänzend aus, damit rausgehen wollte ich nicht.
Das ist absolut nicht der Fall bei dem Öl-Elixier von Gliss Kur! Dieses hält sein Versprechen ein und hinterlässt keinen Fettfilm, egal ob nun vor oder nach dem Waschen bzw. zwischendurch verwendet. Es zieht schnell ein, beschwert die Haare nicht, sondern macht sie weich. Ich habe es allerdings auch immer nur in den Spitzen verwendet, nie in den Längen bzw. an meine Kopfhaut kam es gar nicht.

Meine Spitzen sahen schon nach einer Woche Verwendung gepflegter aus und seitdem ich das Öl verwende, hat der Spliss mich verschont :D Wirklich super, von daher werde ich es auch weiter benutzen. Bzw. wenn die Packung leer ist, teste ich vielleicht doch mal eines von einer anderen Marke... bin zu neugierig ;) Meine Haare kommen mit silikonhaltigen Produkten halt auch gut zurecht. Ich bin sehr zufrieden mit dem, was das Öl erzielt hat.

Ich möchte aber noch einmal betonen, dass meine Haare nicht der eigentlichen "Zielgruppe" entsprechen, da die Spitzen zwar trocken und splissanfällig sind, jedoch nicht sehr stark strapaziert und jedes Haar und jeder Mensch ist sowieso verschieden - und überhaupt ;)

Zusammengefasst hat das Öl-Elixier bei mir einen positiven Eindruck hinterlassen. Es ist ergiebig, hinterlässt keine fettigen Rückstände, ist vielfach und einfach anwendbar. Es enthält eine Menge Silikone und dauerhaft bzw. wenn man bzw. die Haare es nicht wirklich "brauchen", würde ich es daher wohl nicht unbedingt in den Gebrauch nehmen. Aber für trockene, zu Spliss neigenden Haare wie meine hat es sich als äußerst brauchbar erwiesen!


Freitag, 7. Dezember 2012

Review: Gosh All in one BB Cream (vegan)

Ich möchte euch diesmal eine westliche BB Cream vorstellen, und zwar eine, die meines Wissens nach in Deutschland noch nicht so bekannt ist, anders als etwa die Produkte von Garnier, L'Oréal und Co.

Es handelt sich dabei um die All in one BB Cream der dänischen Marke Gosh.


Eigentlich hatte ich nicht gedacht, dass ich es noch einmal mit westlichen BB Creams probieren würde - schließlich sind diese, im Unterschied zu den koreanischen, für meine blasse Haut oft (viel) zu dunkel und mir fehlen oft bestimmte Merkmale, die meines Erachtens eigentlich BB Creams doch zu den "Wunderprodukten" machen, für die sie gehypt werden, wie etwa der Lichtschutzfaktor.

Nun lief ich aber letzten Monat in den Budni (Anmerkung für alle nicht-Hamburger bzw. -Norddeutschen: Das ist eine Drogeriekette aus der Hansestadt, die fast dasselbe Sortiment aufweist wie DM) nahe meines Büros und wollte eigentlich nur Wattepads kaufen, weil die bei DM ausverkauft waren (und da habe ich gesehen, dass die große Wattepadspackung von ebelin satte 10 cent günstiger ist bei Budni!!! Skandal, ich dachte immer die Eigenmarken von DM seien bei DM halt auch billiger xD). Der Budni (in den Harburger Arcaden) wurde vor einiger Zeit neu gestaltet und so gibt es im hinteren Teil jetzt eine ausladende "Kosmetikbucht". Von Weitem sah ich zwei großzügige Make Up-Theken und dachte mir, das ist bestimmt Bourjois, mal einen Blick darauf werfen... aber nein! Während der doppelseitige Bourjois-Aufsteller etwas verloren und viel kleiner im hinteren Teil des Kosmetikparadieses stand, gehörten die großen Theken zu Marken, die ich bisher noch nicht kannte. Die eine ist mir glatt wieder entfallen, irgendwas mit M... die Produkte waren ziemlich günstig, sahen aber auch nicht sehr hochwertig aus, von daher wendete ich mich direkt der weitaus ansprechender gestalteten Auswahl der mir ebenfalls unbekannten Marke zu: Gosh!

Die Goshtheke ist äußerst großzügig bestückt, wobei allerdings auf der Rückseite mehrheitlich dieselben Produkte wie auf der Vorderseite zu finden sind, der erste Eindruck trügt also leicht. Man findet im Sortiment aber alles, was das Kosmetikvictimherz begehrt: Kajalstifte in allen Farben, etliche Lidschatten, Highlighter und Blushs, Lipmarker (die ich auf jeden Fall auch noch mal ausprobieren werde), viele verschiedene Mascaras, die die unterschiedlichsten Bedürfnisse befriedigen sollen, Lipgloss, Nagellack, Make-Up... Die Farbauswahl der einzelnen Artikelsparten ist jetzt nicht die breiteste, dafür machen die Produkte aber schon rein optisch neugierig. Die Mascaraverpackungen sind mir ein wenig zu bunt, das erinnert dann immer an Produkte für Jugendliche, die ihre ersten Schritte mit Schminke versuchen, aber ansonsten hat man sich von der Gestaltung her sicher bei MAC inspirieren lassen: Vieles, wie die Puder, ist schwarz und mit schlichten, klaren Schriftzügen aufgemacht.

Preislich bewegt sich Gosh etwa auf demselben Niveau wie Maybelline oder L'Oréal, also mittleres Preissegment.

Ich kannte Gosh vorher nicht und habe mich daher erst einmal kurz über die Marke auf ihrer Homepage informiert. Unternehmenssitz ist Dänemark, seit über 25 Jahre sind sie im Geschäft und ihre Produkte sind in über 66 Ländern erhältlich. Neben dekorativer Kosmetik vertreibt Gosh auch Haarpflegeprodukte, Accessoires, aber auch Ernährungsergänzungen und In-vitro-Diagnostika.

Auf Nachfrage bei Budni habe ich erfahren, dass man Gosh derzeit in drei ihrer Filialen erwerben kann: In der Eppendorfer Landstraße, in Harburg in den Arcaden und in Geesthacht (Begedorfer Straße).

Ohne etwas davon zu kaufen, konnte ich natürlich den Laden nicht verlassen. Meine Entscheidung fiel mir aber erstaunlich leicht, denn sobald ich die BB Cream entdeckt hatte, war kein Halten mehr! Die BB Cream gab es nämlich auch in einer sehr hellen Farbnuance, also sofort kaufen, wer weiß, wann man so etwas in deutschen Geschäften noch mal findet :P

Die BB Cream im Profil:

Sie soll Foundation, Primer und Feuchtigkeitscreme in einem sein und verspricht Falten und Unreinheiten zu verdecken. Die Creme soll sich den individuellen Hauttönen anpassen und das Hautbild weicher und fester erscheinen lassen.
13 ml bekommt man für 13,99 Euro, LSF 15 gibt es oben drauf.
Die Creme ist vegan, das heißt es wurden keine Tierversuche im Zusammenhang mit ihr gemacht und sie enthält keine tierischen Inhaltsstoffe.
Auch schön: Sie ist wasserfest!

Ich habe mir die Nuance 01 Sand gekauft, die wie erwähnt die hellste ist:



Die BB Cream lässt sich sehr einfach verteilen, sie ist nicht so dickflüssig/pastig, wie man es von anderen Cremes dieser Art kennt. Im Nu ist alles schnell verstrichen, und das auch ohne streifig oder fleckig zu wirken.

...joah, seht ihr überhaupt noch was davon? xD Ich muss ehrlich sagen, ich habe von der BB Cream nichts mehr auf meiner Hand entdeckt, sie hat sich wirklich perfekt meinem Hautton angepasst.
Dennoch sehe ich einen deutlichen Unterschied, wenn ich sie benutzt habe, denn was vorher glänzte oder rot war, ist nun nicht mehr zu sehen.

Im Auftrag konnte sie also überzeugen, noch zufriedener war ich damit, dass die Nuance tatsächlich so gut zu meiner eigenen Hautfarbe passt. Ich habe die BB Cream einige Male ohne Feuchtigkeitscreme darunter benutzt (denn schließlich soll sie ja auch diese ersetzen), einige Male aber auch mit (fühle ich mich irgendwie wohler, weil meine Feuchtigkeitscremes auch gleichzeitig gegen Unreinheiten helfen sollen). Jedesmal ließ sie sich gut verteilen und das Ergebnis war ebenmäßig. Außerdem muss ich lobend erwähnen, dass sie äußerst ergiebig ist, ich benötigte immer nur wenig von dem Produkt. Ich verwende zusätzlich aber immer noch Concealer unter den Augen, ich finde die Deckkraft ist dafür nicht so herausragend, als dass ich diesen weglassen würde.

Gleichzeitig kann man die Creme aber auch problemlos schichten, wenn man das Gefühl hat, dass sie stärkere Rötungen oder Makel nicht gut genug abgedeckt hat. Das Ergebnis ist sehr natürlich, die Haut wirkt makellos und strahlend, man sieht nicht zugekleistert aus und man selbst bemerkt das Make Up nicht. Das erwarte ich auch von einer BB Cream, die vom Tragegefühl her "leicht" sein sollte, fast unbemerkt. Die Creme mattiert schön.

Sehr zufrieden war ich hinsichtlich der Haltbarkeit! Nichts wird im Laufe des Tages fleckig, nichts setzt sich ab in den kleinen Fältchen um die Mundwinkel herum. Von morgens bis abends bleibt die Creme ihrer Aufgabe treu und lässt meine Haut rein, den Teint strahlend und dabei doch natürlich aussehen. Da ich ölige Haut habe, muss ich im Laufe des Tages schon etwas nachpudern, aber das ist in Ordnung.

Da die Creme wasserfest sein soll, bin ich mal gespannt, wie das im Sommer wird, wenn man mal schwitzt - aber da ja bald Weihnachten naht, werde ich sobald darüber kein Urteil fällen können ;)

Fazit: Super! Die BB Cream erntet bei mir Pluspunkte wegen ihrer Farbauswahl, Schneewittchen können sich freuen, genauso aber Mädels mit dunkleren Hautfarben. Sie überzeugt vor allem durch ihre Haltbarkeit,  Deckkraft ist ok und vegan ist sie auch noch.


Donnerstag, 6. Dezember 2012

Review: P2 Calcium Biotin Pen (vegan)

Ich möchte kurz ein Produkt aus der Nagelpflegereihe von P2 vorstellen, das mich absolut überzeugt hat (sozusagen als Wiedergutmachung für den Bericht über den P2 Color Stop ;) ): Der Calcium Biotin Pen, der seit September 2012 wieder im Aufsteller zu finden ist (er fiel im Frühjahr 2011 dem Sortimentswechsel zum Opfer).


Was der Stift können soll:

Bei schwachen und brüchigen Nägeln hilft der Calcium Biotin Pen. Kalzium und Biotin stärken den Nagel, Calcium Pantothenate spendet Feuchtigkeit. Der pflegende Stift ist einfach in der Anwendung und dank des praktischen Formats ideal für unterwegs.

Inhaltsstoffe:
AQUA,PROPYLENE GLYCOL, CALCIUM PANTOTHENATE, PVP, PARFUM, POLYSORBATE 20, BIOTIN, DISODIUM EDTA, BENZALKONIUM CHLORIDE, LINALOOL, LIMONENE, BUTYLPHENYL METHYLPROPIONAL, HEXYL CINNAMAL, CITRAL, CITRONELLOL, GERANIOL.

Laut Angabe auf der DM-Homepage ist der Stift vegan.

Die Plastikverpackung ist mintgrün und wird mit einer Kappe verschlossen. Der Stift selbst sieht ein bisschen aus wie ein dicker, breiter Filzstift oder Edding:

Bei mir ist die Oberfläche des Stifts natürlich nicht mehr so glatt wie zu Beginn, da er sich  mittlerweile seit über einem Monat im Gebrauch befindet. Leider waren aber einige Stifte im DM schon im Neuzustand so ausgefranst... Da haben wohl mal wieder Leute Produkte zum Testen im Laden verwendet, die dafür nicht gedacht waren :/

 Die Anwendung ist leicht, einfach regelmäßig auf den "nackten" Fingernagel (funktioniert natürlich nicht so gut bei lackierten Nägeln ;) ) und die Nagelhaut auftragen, so als würde man eine Fläche ausmalen. Je nachdem, wie viel man verwendet hat, muss man die Flüssigkeit noch ein wenig einmassieren, damit sie vollständig einziehen kann. Das geht aber sehr schnell. Nach dem Auftrag des Produkts wirkt der Nagel mattiert.

Der Stift kostet bei 3 ml 2,55 Euro (bei seiner ersten Einführung konnte man ihn noch für 2,45 Euro erwerben, Skandal! :P)

Der Stift riecht unaufdringlich nach "Beautyprodukt", ich fühle mich zwar nicht an Grünen Tee erinnert, sondern eher an Aloe Vera-Cremes, aber es ein angenehmer Duft, der auch schnell verfliegt.

Ich setze den Stift mehrmals wöchentlich ein - teilweise habe ich bis zu einer Woche keinen Nagellack aufgetragen und daher kam nur der Stift täglich auf den Nagel, teilweise habe ich den Stift vor und nach dem Lackieren gebraucht.

Seit über vier Wochen habe ich das Produkt nun schon und bin begeistert! Ich bin zwar lieber etwas vorsichtig mit vollmundigen Anpreisungen und auf Allgemeingültigkeit zielenden Lobgesänge, aber: Seitdem ich diesen Stift benutze, sind meine Nägel nicht mehr eingerissen oder abgebrochen :D Und das ist vorher leider öfter mal passiert, dabei mache ich häufig Calcium-Biotin-Kieselerde-Bierhefe-Kuren (in Form von Kieselerdegel oder Tabletteneinnahme). Bisher hat nichts davon wirklich funktioniert, aber der Stift kann es anscheinend.

Da ich innerhalb der vier bis fünf Wochen, in denen ich den Stift regelmäßig benutzt habe, nichts anderes an meinem Lebensstil, meinen Essgewohnheiten oder meiner Pflegeroutine verändert habe, kann ich mit einem gewissen Maß an Sicherheit sagen, dass diese Entwicklung dem Calcium Biotin Pen zuzuschreiben ist. Tolle Sache, P2 :) Bin mal gespannt, wie das nach einem weiteren Monat aussieht...

Wie ergiebig der Stift ist, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen. Nach über einem Monat ist er jedenfalls nicht leer, aber die Verpackung ist undurchsichtig und es ist ja auch nicht wirklich eine Flüssigkeit enthalten, sondern ein in diese getränkter Stift.

Fazit: Ein Artikel, den ich auf jeden Fall weiterempfehle und der zeigt, das auch im Niedrigpreissegment wirksame Beautyprodukte zu finden sind.


Das hat mir heute übrigens der Nikolaus gebracht:

Yeah, Drei ??? und eine historische Verfilmung vom BBC - deren Produktionen ich nebenbei bemerkt bisher immer klasse fand. Tolle Kostüme und Hintergründe und unterhaltsame, aber nicht minder anspruchsvolle Storylines.
Nur lieber Nikolaus, wo sind Süßigkeiten, Nüsse und Mandarinen? xD Wie darf ich diesen Fingerzeig interpretieren? :P