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Freitag, 25. Oktober 2013

Lolita 52 Challenge: Question 30, How long it took me to build a complete wardrobe

Ja, mich gibt es noch, und die Lolita 52 Challenge läuft theoretisch auch :D
Ha ha, wir sind schon am Ende der Kalenderwoche 43 dieses Jahres und ich muss noch sooo viele Posts nachholen bis zur KW 52... da ist noch einiges vor mir! Wobei, 'ne Menge Fragen sind schnell abzuhandeln. Wie Frage

30.  How long it took me to build a complete wardrobe

 Kommt drauf an, aus welchem Standpunkt ich diese Frage nun beantworte. Ich habe ja begonnen, 2006 Lolita zu tragen. Allerdings hatte ich damit 2008 wieder aufgehört und mein letztes großes Stück aus der Sammlung (einen schwarzen Rock mit pinkem Metamorphoseschriftzug) im Februar 2009 verkauft.

Was lustig ist: Am roten Teppich erkennt man, dass ich damals schon mit Martin zusammengezogen war und wir schon zu dem Zeitpunkt in unserer jetzigen Wohnung wohnten :D Wir sind schon echt lang zusammen, wenn man das so sieht, ha ha

Beide Garderobenzusammenstellungen entstanden unter vollkommen verschiedenen Voraussetzungen. 2006 war ich Bachelorstudentin und mein Geld aus Nebenjobs ging fast komplett für Fahrten zu meinem damaligen Freund sowie Parties drauf. Ich hatte wirklich kaum Kohle und musste für ein Metakleid (Meta war damals meine Lieblingsmarke, interessanterweise ist sie mir jetzt eigentlich quasi gleichgültig), das nur 80 Euro kostete, in drei Raten zahlen... Ouch. Außerdem durchforstete ich die stinknormalen Klamottenläden in Erfurts Einkaufszonen und -centern nach lolitatauglichen Dingen. Was bei Blusen und Accessoires in der Regel super klappte (und von mir heute noch praktiziert wird), ging aber hoffnungslos in die Hose bei Röcken und Kleidern und ehrlich gesagt, glaube ich heute einfach nicht mehr daran, dass man bei H&M jemals ein lolitataugliches Kleid finden wird. Aber selbst der Versand von Bodyline nach Deutschland und die Angst vor den Zollgebühren (+ kein Paypal und keine Kreditkarte sowieso überhaupt keine Erfahrung mit Käufen im Ausland via Internet) war mir zu viel. Man fand auch noch nicht so viele Schnäppchen auf deutschen Plattformen wie heute.
Dennoch brauchte ich ca. "nur" ein halbes Jahr, um mir zumindest zwei halbwegs vorzeigbare, aus heutiger Sicht Casual-Outfits zusammenzustellen. Da war aber kaum Abwechslung möglich. Es fehlten auch noch Dinge wie ein Mantel sowie eine richtige Lolitatasche.

                        Das Neueste in meinem Kleiderschrank... was witzigerweise jetzt doch von Meta ist xD

Danach habe ich, nach einer Pause, im Frühjahr 2010 wieder damit angefangen und musste mir eine gänzlich neue Garderobe aufbauen - ich hatte nur noch etwas Schmuck und einen alten Petticoat, den ich dann später auch abgegeben habe. Ich habe sehr schnell recht viel erwerben können, denn als Masterstudentin fiel es mir nach einem ersten Abschluss leichter, einen studienbegleitenden Job mit ganz nettem Verdienst zu finden und ICE-Fahrten usw. fielen auch weg. Urlaub im Ausland oder so machte ich nie, das Geld konnte ich also in Lolita investieren. Ein "Grundskelett" an essentiellen Dingen (Blusen in Schwarz und Weiß kurz und lang, Petticoats in schwarz und weiß, Bloomers, Strümpfe, Strumpfhosen) waren in kurzer Zeit da. Nur ein Wechsel in Bezug auf Kleider und Röcke trat dann häufig ein *hust* Aber es ist deutlich leichter, "heutzutage" günstig an Lolitazeugs zu kommen und noch einfacher wäre das sicher alles, wenn ich nähen könnte!

Ansonsten gilt: My wardrobe is NEVER complete ;) Es gibt immer noch Dinge, die ich sehr gerne hätte bis hin zu Dingen, die ich "brauche" (aktuell: Ich habe keine Röcke mehr! Suche daher einen Classicrock, der aber auch casualtauglich ist). Das ist ein wohl endloser Prozess...


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