"Trockenshampoo" klingt erstmal nicht nach einem Produkt mit sonderlich hohem Sexappeal. Die Bezeichnung weckt eher Assoziationen mit Großmutters Badezimmerschrank und scheint nicht wirklich mehr in die Drogerieregale des 21. Jahrhunderts zu passen. Aber wer solche Vorurteile hat, der sei eines besseren belehrt: Trockenshampoos haben in der letzten Zeit ein Revival erfahren und sind auf jeden Fall einen genaueren Blick wert!
Wer sich nicht jeden Tag die Haare wäscht, sondern wie ich nur alle zwei Tage, kennt das vermutlich - es kann passieren, dass die Haarpracht am zweiten Tag nicht mehr so frisch aussieht. Das ist je nach Typ widrigen Umständen geschuldet, meine Haare etwa fetten schneller nach, wenn es draußen kalt ist und die Heizungsluft drinnen angreift. Ich habe ein bisschen mit neuen Shampoos experimentiert, bisher hat mich aber noch nichts überzeugt. Nach einiger Recherche stieß ich dann auf ein Produkt, auf das ich von selbst wohl nicht gekommen wäre: Trockenshampoos!
Trockenshampoos sind sozusagen Shampoos in der Dose: Man sprüht das Produkt auf, rubbelt die Haare gut durch, und schon sollen sie wieder wie "neu" aussehen. Ganz ohne große Zeitinvestition und Wasser.
Ich habe mich für einen Klassiker entschieden, der aber eine Verjüngungskur durchgemacht hat: Das Frottee-Trockenshampoo von Swiss-o-par, nur eben in der 2.0-Version. Statt der altbacken daherkommenden, blau/weißen Verpackung, macht Frottee 2.0 einen etwas "hipperen" Eindruck, ein bisschen gewollt vielleicht auf rockig getrimmt, aber es kommt ja auf das Ergebnis an, die Packung ist da eher sekundär.
Eine Dose kostet 2,99 Euro bei 200 ml und findet sich z. B. bei Rossmann oder DM.
Die Anweisung ist folgende:
1. Das Haar gründlich ausbürsten
2. Aus ca. 20 cm Entfernung Haarsträhne für Haarsträhne gleichmäßig und sparsam ansprühen, kurz trocknen lassen
3. Mit einem Handtuch gründlich durchfrottieren und sorgfältig ausbürsten (eventuelle Puderreste mit dem Fön wegblasen
Keine große Herausforderung also, auch wenn man selbst eventuell mehrmals austesten muss, wo für einen selbst "sparsam" beginnt und aufhört. Es kommt ziemlich viel auf einmal raus.
Ich habe das Trockenshampoo nur am Haaransatz verwendet, da meine Haare in den Längen immer noch frisch aussahen. Man sollte wirklich darauf achten, gründlich die Haare durchzufrottieren, damit keine Reste des weißen Puders übrig bleiben. Bei blondem Haar wie meinem wirkt man sonst wie über Nacht ergraut, Menschen mit dunkleren Haaren sehen dann vermutlich noch lustiger aus ;)
Der Sprühstrahl ist ganz schön kalt, also die 20 cm Entfernung sollte man wirklich einhalten, sonst wird's etwas unangenehm ;) Dafür landet das Produkt aber auch gezielt da, wo es hin soll. Der Geruch verfliegt schnell.
Das Ergebnis war bei mir umwerfend! In nur wenigen Minuten sehen die Haare wieder super aus und es fühlt sich angenehm frisch an. Als netten Nebeneffekt konnte ich noch feststellen, dass das Trockenshampoo sogar etwas mehr Volumen verleiht.
Alles in allem kann ich das Frottee 2.0 empfehlen. Ist bestimmt auch super für Festivalgänger, Camper oder wenn man mal spontan ausgehen will nach der Arbeit und gerade keine Zeit mehr zum Haarewaschen hat.
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Sonntag, 14. April 2013
Dienstag, 11. Dezember 2012
Review: Gliss Kur Hair Repair Tägliches Öl-Elixier
In meiner letzten Glossy Box Young Beauty, die ich zu Beginn des Novembers erhalten hatte, war das Öl-Elixier von Gliss Kur das Produkt, auf das ich am meisten gespannt war.
Pflegende Öle für die Haare sind innerhalb des letzten Jahres in die Riege der neuen "Must have"-Produkte aufgestiegen, habe ich das Gefühl, jedenfalls poppten sie plötzlich überall auf und alle möglichen, in Drogerien handelsüblichen Marken warteten mit einem Exemplar dieser Haarwunderkuren auf.
So eben auch Gliss Kur!
7 ml bekommt man für 7,95 Euro, was sicher für einige ein stolzer Preis im Drogeriebereich ist.
Folgendes soll das Öl bewirken, wie der Homepage von Gliss Kur zu entnehmen war:
Effektive Pflege bei extremen Haarschäden: Das TÄGLICHE ÖL-ELIXIER pflegt sehr geschädigtes und trockenes Haar und schenkt ihm Geschmeidigkeit und Glanz.
Das Öl soll das beanspruchte Haar nähren und dabei keine Rückstände hinterlassen.
Die Anwendung kann auf vielfältige Weise erfolgen:
Hier die Inhaltsstoffe:
Cyclomethicone, Trisiloxane, Dimethiconol, Helianthus Annuus Seed Oil, Argania Spinosa Kernel Oil, Parfum, Benzyl Alcohol, Butylphenyl Methylpropional, Geraniol, Hexyl Cinnamal, Citronellol, Limonene, Benzyl Salicylate, Linalool, Alpha-Isomethyl Ionone, Citral, CI 40800
Man sieht also schnell, einfach nur Öl ist nicht, das Produkt enthält auch nicht-wasserlösliche Silikone. Für viele sicher ein No-Go, für mich nicht - ich bin da nicht so ein Hardliner ;) Habe eben bisher damit langfristig noch keine schlechten Erfahrungen gemacht, benutze aber auch regelmäßig ein Reinigungsshampoo.
Ich verwende das Öl mittlerweile seit etwas über fünf Wochen.
Meine Haare sind absolut nicht "sehr geschädigt", was laut der Verpackung der Zustand ist, gegen den das Öl-Elixier angehen soll. Aber meine Spitzen sind mehr mitgenommen als der Rest meiner Haare, sie sind trocken und tendieren zu Spliss. Ich bin ja, ich kann es nicht oft genug wiederholen, seit November 2010 haarfärbe-/tönungsfrei (meine stolzgeschwellte Brust kann man förmlich durch diese Zeilen spüren ;) ), und so sind die Spitzen, die quasi noch Restblondierung in sich tragen, strapazierter. Außerdem glätte und locke ich mir die Haare mit Hitze, zwar selten, aber es kommt vor.
Wie überzeugt das Öl nun in der Praxis?
Was mir als erstes auffällt, ist seine Ergiebigkeit. Ich habe nie die empfohlenen 1-2 Pumphübe überschritten, obwohl ich dickes Haar habe, denn ich befürchtete, dass es meine Haare - trotz der vollmundigen Versprechungen - fettig aussehen lassen würde. Meine Haare tendieren leider schnell dazu, bei zu viel Pflege ölig auszusehen, da möchte ich nichts riskieren. In der Regel habe ich das Öl alle zwei Tage benutzt, und ich finde, dafür ist noch echt viel in der Verpackung enthalten:
An sich ist das natürlich dem Produkt als Vorteil anzurechnen, aber etwas enttäuscht bin ich, weil ich dann keinen Vorwand habe, um mir ein weiteres Öl von L'Oréal zum Ausprobieren zuzulegen xD Ah ja, man kann es mir einfach nie recht machen, ich weiß.
Ich wollte das Öl in all seinen drei Anwendungsmöglichkeiten testen, habe aber letztlich vorwiegend die Variante angewendet, bei der es nach dem Waschen in die Spitzen einmassiert wird. Der Grund ist zum einen meine Schusseligkeit (oft habe ich einfach vergessen, dass ich das Öl vor dem Waschen einreiben wollte, und saß dann schon mit einshampooniertem Kopf in der Wanne ;) ) und zum anderen mein anfangs geringes Vertrauen in das Öl-Elixier, denn ich befürchtete wie erwähnt, dass es meine Haare fettig aussehen lassen würde, wenn ich es zwischen den Waschgängen (ich wasche meine Haare alle zwei Tage) tagsüber mal benutzen würde.
So hat sich bei mir die Anwendung direkt im Anschluss an das Waschen eingebürgert. Vielleicht macht diese auch besonders Sinn in meinem Fall, da ich die Spitzen dadurch vor dem heißen Fönen schützen kann.
Das Öl-Elixier sieht aus... wie Öl, welch Überraschung. Ein schöner, gold-glänzender Ton, der den Eindruck macht, man lasse seinem Haar damit besondere Aufmerksamkeit zukommen. Die Konsistenz ist etwas klebriger als man es jetzt etwa von Speiseöl kennt, aber sobald man das Öl in die Haare gibt, ist davon nichts mehr zu spüren. Keine schmierigen Rückstände, nichts klebt aneinander fest oder so.
Der Duft ist sicher Geschmackssache. Ich kann ihn nicht präzise beschreiben, hat ein bisschen was von Bienenwachs, riecht aber auf jeden Fall künstlich. Martins Sache ist es nicht, als ich das Öl einmal auftrug und aus dem Bad kam, hörte ich gleich ganz entsetzt "Was riecht denn so komisch?!" ;) Ich finde es in Ordnung und bemerke auch nichts mehr davon, sobald ich das Öl in die Spitzen gegeben habe, ich finde man riecht es dann nur noch, wenn man die Haare wirklich direkt an die Nase hält - und das ist nun wirklich keine Geste, die man ständig ausführt :P
Ich habe eine Zeitlang Kokosöl und Olivenöl benutzt, um gegen trockene Spitzen anzugehen. Dies war nur über Nacht möglich, wenn ich wusste, dass ich tags darauf die Haare morgens waschen und von dem Öl befreien würde, denn die Haare sahen sofort fettig und unangenehm glänzend aus, damit rausgehen wollte ich nicht.
Das ist absolut nicht der Fall bei dem Öl-Elixier von Gliss Kur! Dieses hält sein Versprechen ein und hinterlässt keinen Fettfilm, egal ob nun vor oder nach dem Waschen bzw. zwischendurch verwendet. Es zieht schnell ein, beschwert die Haare nicht, sondern macht sie weich. Ich habe es allerdings auch immer nur in den Spitzen verwendet, nie in den Längen bzw. an meine Kopfhaut kam es gar nicht.
Meine Spitzen sahen schon nach einer Woche Verwendung gepflegter aus und seitdem ich das Öl verwende, hat der Spliss mich verschont :D Wirklich super, von daher werde ich es auch weiter benutzen. Bzw. wenn die Packung leer ist, teste ich vielleicht doch mal eines von einer anderen Marke... bin zu neugierig ;) Meine Haare kommen mit silikonhaltigen Produkten halt auch gut zurecht. Ich bin sehr zufrieden mit dem, was das Öl erzielt hat.
Ich möchte aber noch einmal betonen, dass meine Haare nicht der eigentlichen "Zielgruppe" entsprechen, da die Spitzen zwar trocken und splissanfällig sind, jedoch nicht sehr stark strapaziert und jedes Haar und jeder Mensch ist sowieso verschieden - und überhaupt ;)
Zusammengefasst hat das Öl-Elixier bei mir einen positiven Eindruck hinterlassen. Es ist ergiebig, hinterlässt keine fettigen Rückstände, ist vielfach und einfach anwendbar. Es enthält eine Menge Silikone und dauerhaft bzw. wenn man bzw. die Haare es nicht wirklich "brauchen", würde ich es daher wohl nicht unbedingt in den Gebrauch nehmen. Aber für trockene, zu Spliss neigenden Haare wie meine hat es sich als äußerst brauchbar erwiesen!
Pflegende Öle für die Haare sind innerhalb des letzten Jahres in die Riege der neuen "Must have"-Produkte aufgestiegen, habe ich das Gefühl, jedenfalls poppten sie plötzlich überall auf und alle möglichen, in Drogerien handelsüblichen Marken warteten mit einem Exemplar dieser Haarwunderkuren auf.
So eben auch Gliss Kur!
7 ml bekommt man für 7,95 Euro, was sicher für einige ein stolzer Preis im Drogeriebereich ist.
Folgendes soll das Öl bewirken, wie der Homepage von Gliss Kur zu entnehmen war:
Effektive Pflege bei extremen Haarschäden: Das TÄGLICHE ÖL-ELIXIER pflegt sehr geschädigtes und trockenes Haar und schenkt ihm Geschmeidigkeit und Glanz.
Das Öl soll das beanspruchte Haar nähren und dabei keine Rückstände hinterlassen.
Die Anwendung kann auf vielfältige Weise erfolgen:
- Vor dem Waschen für besondere Pflege
- Nach dem Waschen auf feuchtem Haar für intensive Pflege & Geschmeidigkeit ohne zu beschweren
- Als Beauty-Finish auf trockenem Haar für Struktur & Glanz
Hier die Inhaltsstoffe:
Cyclomethicone, Trisiloxane, Dimethiconol, Helianthus Annuus Seed Oil, Argania Spinosa Kernel Oil, Parfum, Benzyl Alcohol, Butylphenyl Methylpropional, Geraniol, Hexyl Cinnamal, Citronellol, Limonene, Benzyl Salicylate, Linalool, Alpha-Isomethyl Ionone, Citral, CI 40800
Man sieht also schnell, einfach nur Öl ist nicht, das Produkt enthält auch nicht-wasserlösliche Silikone. Für viele sicher ein No-Go, für mich nicht - ich bin da nicht so ein Hardliner ;) Habe eben bisher damit langfristig noch keine schlechten Erfahrungen gemacht, benutze aber auch regelmäßig ein Reinigungsshampoo.
Ich verwende das Öl mittlerweile seit etwas über fünf Wochen.
Meine Haare sind absolut nicht "sehr geschädigt", was laut der Verpackung der Zustand ist, gegen den das Öl-Elixier angehen soll. Aber meine Spitzen sind mehr mitgenommen als der Rest meiner Haare, sie sind trocken und tendieren zu Spliss. Ich bin ja, ich kann es nicht oft genug wiederholen, seit November 2010 haarfärbe-/tönungsfrei (meine stolzgeschwellte Brust kann man förmlich durch diese Zeilen spüren ;) ), und so sind die Spitzen, die quasi noch Restblondierung in sich tragen, strapazierter. Außerdem glätte und locke ich mir die Haare mit Hitze, zwar selten, aber es kommt vor.
Wie überzeugt das Öl nun in der Praxis?
Was mir als erstes auffällt, ist seine Ergiebigkeit. Ich habe nie die empfohlenen 1-2 Pumphübe überschritten, obwohl ich dickes Haar habe, denn ich befürchtete, dass es meine Haare - trotz der vollmundigen Versprechungen - fettig aussehen lassen würde. Meine Haare tendieren leider schnell dazu, bei zu viel Pflege ölig auszusehen, da möchte ich nichts riskieren. In der Regel habe ich das Öl alle zwei Tage benutzt, und ich finde, dafür ist noch echt viel in der Verpackung enthalten:
An sich ist das natürlich dem Produkt als Vorteil anzurechnen, aber etwas enttäuscht bin ich, weil ich dann keinen Vorwand habe, um mir ein weiteres Öl von L'Oréal zum Ausprobieren zuzulegen xD Ah ja, man kann es mir einfach nie recht machen, ich weiß.
Ich wollte das Öl in all seinen drei Anwendungsmöglichkeiten testen, habe aber letztlich vorwiegend die Variante angewendet, bei der es nach dem Waschen in die Spitzen einmassiert wird. Der Grund ist zum einen meine Schusseligkeit (oft habe ich einfach vergessen, dass ich das Öl vor dem Waschen einreiben wollte, und saß dann schon mit einshampooniertem Kopf in der Wanne ;) ) und zum anderen mein anfangs geringes Vertrauen in das Öl-Elixier, denn ich befürchtete wie erwähnt, dass es meine Haare fettig aussehen lassen würde, wenn ich es zwischen den Waschgängen (ich wasche meine Haare alle zwei Tage) tagsüber mal benutzen würde.
So hat sich bei mir die Anwendung direkt im Anschluss an das Waschen eingebürgert. Vielleicht macht diese auch besonders Sinn in meinem Fall, da ich die Spitzen dadurch vor dem heißen Fönen schützen kann.
Das Öl-Elixier sieht aus... wie Öl, welch Überraschung. Ein schöner, gold-glänzender Ton, der den Eindruck macht, man lasse seinem Haar damit besondere Aufmerksamkeit zukommen. Die Konsistenz ist etwas klebriger als man es jetzt etwa von Speiseöl kennt, aber sobald man das Öl in die Haare gibt, ist davon nichts mehr zu spüren. Keine schmierigen Rückstände, nichts klebt aneinander fest oder so.
Der Duft ist sicher Geschmackssache. Ich kann ihn nicht präzise beschreiben, hat ein bisschen was von Bienenwachs, riecht aber auf jeden Fall künstlich. Martins Sache ist es nicht, als ich das Öl einmal auftrug und aus dem Bad kam, hörte ich gleich ganz entsetzt "Was riecht denn so komisch?!" ;) Ich finde es in Ordnung und bemerke auch nichts mehr davon, sobald ich das Öl in die Spitzen gegeben habe, ich finde man riecht es dann nur noch, wenn man die Haare wirklich direkt an die Nase hält - und das ist nun wirklich keine Geste, die man ständig ausführt :P
Ich habe eine Zeitlang Kokosöl und Olivenöl benutzt, um gegen trockene Spitzen anzugehen. Dies war nur über Nacht möglich, wenn ich wusste, dass ich tags darauf die Haare morgens waschen und von dem Öl befreien würde, denn die Haare sahen sofort fettig und unangenehm glänzend aus, damit rausgehen wollte ich nicht.
Das ist absolut nicht der Fall bei dem Öl-Elixier von Gliss Kur! Dieses hält sein Versprechen ein und hinterlässt keinen Fettfilm, egal ob nun vor oder nach dem Waschen bzw. zwischendurch verwendet. Es zieht schnell ein, beschwert die Haare nicht, sondern macht sie weich. Ich habe es allerdings auch immer nur in den Spitzen verwendet, nie in den Längen bzw. an meine Kopfhaut kam es gar nicht.
Meine Spitzen sahen schon nach einer Woche Verwendung gepflegter aus und seitdem ich das Öl verwende, hat der Spliss mich verschont :D Wirklich super, von daher werde ich es auch weiter benutzen. Bzw. wenn die Packung leer ist, teste ich vielleicht doch mal eines von einer anderen Marke... bin zu neugierig ;) Meine Haare kommen mit silikonhaltigen Produkten halt auch gut zurecht. Ich bin sehr zufrieden mit dem, was das Öl erzielt hat.
Ich möchte aber noch einmal betonen, dass meine Haare nicht der eigentlichen "Zielgruppe" entsprechen, da die Spitzen zwar trocken und splissanfällig sind, jedoch nicht sehr stark strapaziert und jedes Haar und jeder Mensch ist sowieso verschieden - und überhaupt ;)
Zusammengefasst hat das Öl-Elixier bei mir einen positiven Eindruck hinterlassen. Es ist ergiebig, hinterlässt keine fettigen Rückstände, ist vielfach und einfach anwendbar. Es enthält eine Menge Silikone und dauerhaft bzw. wenn man bzw. die Haare es nicht wirklich "brauchen", würde ich es daher wohl nicht unbedingt in den Gebrauch nehmen. Aber für trockene, zu Spliss neigenden Haare wie meine hat es sich als äußerst brauchbar erwiesen!
Freitag, 7. Dezember 2012
Review: Gosh All in one BB Cream (vegan)
Ich möchte euch diesmal eine westliche BB Cream vorstellen, und zwar eine, die meines Wissens nach in Deutschland noch nicht so bekannt ist, anders als etwa die Produkte von Garnier, L'Oréal und Co.
Es handelt sich dabei um die All in one BB Cream der dänischen Marke Gosh.
Eigentlich hatte ich nicht gedacht, dass ich es noch einmal mit westlichen BB Creams probieren würde - schließlich sind diese, im Unterschied zu den koreanischen, für meine blasse Haut oft (viel) zu dunkel und mir fehlen oft bestimmte Merkmale, die meines Erachtens eigentlich BB Creams doch zu den "Wunderprodukten" machen, für die sie gehypt werden, wie etwa der Lichtschutzfaktor.
Nun lief ich aber letzten Monat in den Budni (Anmerkung für alle nicht-Hamburger bzw. -Norddeutschen: Das ist eine Drogeriekette aus der Hansestadt, die fast dasselbe Sortiment aufweist wie DM) nahe meines Büros und wollte eigentlich nur Wattepads kaufen, weil die bei DM ausverkauft waren (und da habe ich gesehen, dass die große Wattepadspackung von ebelin satte 10 cent günstiger ist bei Budni!!! Skandal, ich dachte immer die Eigenmarken von DM seien bei DM halt auch billiger xD). Der Budni (in den Harburger Arcaden) wurde vor einiger Zeit neu gestaltet und so gibt es im hinteren Teil jetzt eine ausladende "Kosmetikbucht". Von Weitem sah ich zwei großzügige Make Up-Theken und dachte mir, das ist bestimmt Bourjois, mal einen Blick darauf werfen... aber nein! Während der doppelseitige Bourjois-Aufsteller etwas verloren und viel kleiner im hinteren Teil des Kosmetikparadieses stand, gehörten die großen Theken zu Marken, die ich bisher noch nicht kannte. Die eine ist mir glatt wieder entfallen, irgendwas mit M... die Produkte waren ziemlich günstig, sahen aber auch nicht sehr hochwertig aus, von daher wendete ich mich direkt der weitaus ansprechender gestalteten Auswahl der mir ebenfalls unbekannten Marke zu: Gosh!
Die Goshtheke ist äußerst großzügig bestückt, wobei allerdings auf der Rückseite mehrheitlich dieselben Produkte wie auf der Vorderseite zu finden sind, der erste Eindruck trügt also leicht. Man findet im Sortiment aber alles, was das Kosmetikvictimherz begehrt: Kajalstifte in allen Farben, etliche Lidschatten, Highlighter und Blushs, Lipmarker (die ich auf jeden Fall auch noch mal ausprobieren werde), viele verschiedene Mascaras, die die unterschiedlichsten Bedürfnisse befriedigen sollen, Lipgloss, Nagellack, Make-Up... Die Farbauswahl der einzelnen Artikelsparten ist jetzt nicht die breiteste, dafür machen die Produkte aber schon rein optisch neugierig. Die Mascaraverpackungen sind mir ein wenig zu bunt, das erinnert dann immer an Produkte für Jugendliche, die ihre ersten Schritte mit Schminke versuchen, aber ansonsten hat man sich von der Gestaltung her sicher bei MAC inspirieren lassen: Vieles, wie die Puder, ist schwarz und mit schlichten, klaren Schriftzügen aufgemacht.
Preislich bewegt sich Gosh etwa auf demselben Niveau wie Maybelline oder L'Oréal, also mittleres Preissegment.
Ich kannte Gosh vorher nicht und habe mich daher erst einmal kurz über die Marke auf ihrer Homepage informiert. Unternehmenssitz ist Dänemark, seit über 25 Jahre sind sie im Geschäft und ihre Produkte sind in über 66 Ländern erhältlich. Neben dekorativer Kosmetik vertreibt Gosh auch Haarpflegeprodukte, Accessoires, aber auch Ernährungsergänzungen und In-vitro-Diagnostika.
Auf Nachfrage bei Budni habe ich erfahren, dass man Gosh derzeit in drei ihrer Filialen erwerben kann: In der Eppendorfer Landstraße, in Harburg in den Arcaden und in Geesthacht (Begedorfer Straße).
Ohne etwas davon zu kaufen, konnte ich natürlich den Laden nicht verlassen. Meine Entscheidung fiel mir aber erstaunlich leicht, denn sobald ich die BB Cream entdeckt hatte, war kein Halten mehr! Die BB Cream gab es nämlich auch in einer sehr hellen Farbnuance, also sofort kaufen, wer weiß, wann man so etwas in deutschen Geschäften noch mal findet :P
Die BB Cream im Profil:
Sie soll Foundation, Primer und Feuchtigkeitscreme in einem sein und verspricht Falten und Unreinheiten zu verdecken. Die Creme soll sich den individuellen Hauttönen anpassen und das Hautbild weicher und fester erscheinen lassen.
13 ml bekommt man für 13,99 Euro, LSF 15 gibt es oben drauf.
Die Creme ist vegan, das heißt es wurden keine Tierversuche im Zusammenhang mit ihr gemacht und sie enthält keine tierischen Inhaltsstoffe.
Auch schön: Sie ist wasserfest!
Ich habe mir die Nuance 01 Sand gekauft, die wie erwähnt die hellste ist:
Die BB Cream lässt sich sehr einfach verteilen, sie ist nicht so dickflüssig/pastig, wie man es von anderen Cremes dieser Art kennt. Im Nu ist alles schnell verstrichen, und das auch ohne streifig oder fleckig zu wirken.
...joah, seht ihr überhaupt noch was davon? xD Ich muss ehrlich sagen, ich habe von der BB Cream nichts mehr auf meiner Hand entdeckt, sie hat sich wirklich perfekt meinem Hautton angepasst.
Dennoch sehe ich einen deutlichen Unterschied, wenn ich sie benutzt habe, denn was vorher glänzte oder rot war, ist nun nicht mehr zu sehen.
Im Auftrag konnte sie also überzeugen, noch zufriedener war ich damit, dass die Nuance tatsächlich so gut zu meiner eigenen Hautfarbe passt. Ich habe die BB Cream einige Male ohne Feuchtigkeitscreme darunter benutzt (denn schließlich soll sie ja auch diese ersetzen), einige Male aber auch mit (fühle ich mich irgendwie wohler, weil meine Feuchtigkeitscremes auch gleichzeitig gegen Unreinheiten helfen sollen). Jedesmal ließ sie sich gut verteilen und das Ergebnis war ebenmäßig. Außerdem muss ich lobend erwähnen, dass sie äußerst ergiebig ist, ich benötigte immer nur wenig von dem Produkt. Ich verwende zusätzlich aber immer noch Concealer unter den Augen, ich finde die Deckkraft ist dafür nicht so herausragend, als dass ich diesen weglassen würde.
Gleichzeitig kann man die Creme aber auch problemlos schichten, wenn man das Gefühl hat, dass sie stärkere Rötungen oder Makel nicht gut genug abgedeckt hat. Das Ergebnis ist sehr natürlich, die Haut wirkt makellos und strahlend, man sieht nicht zugekleistert aus und man selbst bemerkt das Make Up nicht. Das erwarte ich auch von einer BB Cream, die vom Tragegefühl her "leicht" sein sollte, fast unbemerkt. Die Creme mattiert schön.
Sehr zufrieden war ich hinsichtlich der Haltbarkeit! Nichts wird im Laufe des Tages fleckig, nichts setzt sich ab in den kleinen Fältchen um die Mundwinkel herum. Von morgens bis abends bleibt die Creme ihrer Aufgabe treu und lässt meine Haut rein, den Teint strahlend und dabei doch natürlich aussehen. Da ich ölige Haut habe, muss ich im Laufe des Tages schon etwas nachpudern, aber das ist in Ordnung.
Da die Creme wasserfest sein soll, bin ich mal gespannt, wie das im Sommer wird, wenn man mal schwitzt - aber da ja bald Weihnachten naht, werde ich sobald darüber kein Urteil fällen können ;)
Fazit: Super! Die BB Cream erntet bei mir Pluspunkte wegen ihrer Farbauswahl, Schneewittchen können sich freuen, genauso aber Mädels mit dunkleren Hautfarben. Sie überzeugt vor allem durch ihre Haltbarkeit, Deckkraft ist ok und vegan ist sie auch noch.
Es handelt sich dabei um die All in one BB Cream der dänischen Marke Gosh.
Eigentlich hatte ich nicht gedacht, dass ich es noch einmal mit westlichen BB Creams probieren würde - schließlich sind diese, im Unterschied zu den koreanischen, für meine blasse Haut oft (viel) zu dunkel und mir fehlen oft bestimmte Merkmale, die meines Erachtens eigentlich BB Creams doch zu den "Wunderprodukten" machen, für die sie gehypt werden, wie etwa der Lichtschutzfaktor.
Nun lief ich aber letzten Monat in den Budni (Anmerkung für alle nicht-Hamburger bzw. -Norddeutschen: Das ist eine Drogeriekette aus der Hansestadt, die fast dasselbe Sortiment aufweist wie DM) nahe meines Büros und wollte eigentlich nur Wattepads kaufen, weil die bei DM ausverkauft waren (und da habe ich gesehen, dass die große Wattepadspackung von ebelin satte 10 cent günstiger ist bei Budni!!! Skandal, ich dachte immer die Eigenmarken von DM seien bei DM halt auch billiger xD). Der Budni (in den Harburger Arcaden) wurde vor einiger Zeit neu gestaltet und so gibt es im hinteren Teil jetzt eine ausladende "Kosmetikbucht". Von Weitem sah ich zwei großzügige Make Up-Theken und dachte mir, das ist bestimmt Bourjois, mal einen Blick darauf werfen... aber nein! Während der doppelseitige Bourjois-Aufsteller etwas verloren und viel kleiner im hinteren Teil des Kosmetikparadieses stand, gehörten die großen Theken zu Marken, die ich bisher noch nicht kannte. Die eine ist mir glatt wieder entfallen, irgendwas mit M... die Produkte waren ziemlich günstig, sahen aber auch nicht sehr hochwertig aus, von daher wendete ich mich direkt der weitaus ansprechender gestalteten Auswahl der mir ebenfalls unbekannten Marke zu: Gosh!
Die Goshtheke ist äußerst großzügig bestückt, wobei allerdings auf der Rückseite mehrheitlich dieselben Produkte wie auf der Vorderseite zu finden sind, der erste Eindruck trügt also leicht. Man findet im Sortiment aber alles, was das Kosmetikvictimherz begehrt: Kajalstifte in allen Farben, etliche Lidschatten, Highlighter und Blushs, Lipmarker (die ich auf jeden Fall auch noch mal ausprobieren werde), viele verschiedene Mascaras, die die unterschiedlichsten Bedürfnisse befriedigen sollen, Lipgloss, Nagellack, Make-Up... Die Farbauswahl der einzelnen Artikelsparten ist jetzt nicht die breiteste, dafür machen die Produkte aber schon rein optisch neugierig. Die Mascaraverpackungen sind mir ein wenig zu bunt, das erinnert dann immer an Produkte für Jugendliche, die ihre ersten Schritte mit Schminke versuchen, aber ansonsten hat man sich von der Gestaltung her sicher bei MAC inspirieren lassen: Vieles, wie die Puder, ist schwarz und mit schlichten, klaren Schriftzügen aufgemacht.
Preislich bewegt sich Gosh etwa auf demselben Niveau wie Maybelline oder L'Oréal, also mittleres Preissegment.
Ich kannte Gosh vorher nicht und habe mich daher erst einmal kurz über die Marke auf ihrer Homepage informiert. Unternehmenssitz ist Dänemark, seit über 25 Jahre sind sie im Geschäft und ihre Produkte sind in über 66 Ländern erhältlich. Neben dekorativer Kosmetik vertreibt Gosh auch Haarpflegeprodukte, Accessoires, aber auch Ernährungsergänzungen und In-vitro-Diagnostika.
Auf Nachfrage bei Budni habe ich erfahren, dass man Gosh derzeit in drei ihrer Filialen erwerben kann: In der Eppendorfer Landstraße, in Harburg in den Arcaden und in Geesthacht (Begedorfer Straße).
Ohne etwas davon zu kaufen, konnte ich natürlich den Laden nicht verlassen. Meine Entscheidung fiel mir aber erstaunlich leicht, denn sobald ich die BB Cream entdeckt hatte, war kein Halten mehr! Die BB Cream gab es nämlich auch in einer sehr hellen Farbnuance, also sofort kaufen, wer weiß, wann man so etwas in deutschen Geschäften noch mal findet :P
Die BB Cream im Profil:
Sie soll Foundation, Primer und Feuchtigkeitscreme in einem sein und verspricht Falten und Unreinheiten zu verdecken. Die Creme soll sich den individuellen Hauttönen anpassen und das Hautbild weicher und fester erscheinen lassen.
13 ml bekommt man für 13,99 Euro, LSF 15 gibt es oben drauf.
Die Creme ist vegan, das heißt es wurden keine Tierversuche im Zusammenhang mit ihr gemacht und sie enthält keine tierischen Inhaltsstoffe.
Auch schön: Sie ist wasserfest!
Ich habe mir die Nuance 01 Sand gekauft, die wie erwähnt die hellste ist:
Die BB Cream lässt sich sehr einfach verteilen, sie ist nicht so dickflüssig/pastig, wie man es von anderen Cremes dieser Art kennt. Im Nu ist alles schnell verstrichen, und das auch ohne streifig oder fleckig zu wirken.
...joah, seht ihr überhaupt noch was davon? xD Ich muss ehrlich sagen, ich habe von der BB Cream nichts mehr auf meiner Hand entdeckt, sie hat sich wirklich perfekt meinem Hautton angepasst.
Dennoch sehe ich einen deutlichen Unterschied, wenn ich sie benutzt habe, denn was vorher glänzte oder rot war, ist nun nicht mehr zu sehen.
Im Auftrag konnte sie also überzeugen, noch zufriedener war ich damit, dass die Nuance tatsächlich so gut zu meiner eigenen Hautfarbe passt. Ich habe die BB Cream einige Male ohne Feuchtigkeitscreme darunter benutzt (denn schließlich soll sie ja auch diese ersetzen), einige Male aber auch mit (fühle ich mich irgendwie wohler, weil meine Feuchtigkeitscremes auch gleichzeitig gegen Unreinheiten helfen sollen). Jedesmal ließ sie sich gut verteilen und das Ergebnis war ebenmäßig. Außerdem muss ich lobend erwähnen, dass sie äußerst ergiebig ist, ich benötigte immer nur wenig von dem Produkt. Ich verwende zusätzlich aber immer noch Concealer unter den Augen, ich finde die Deckkraft ist dafür nicht so herausragend, als dass ich diesen weglassen würde.
Gleichzeitig kann man die Creme aber auch problemlos schichten, wenn man das Gefühl hat, dass sie stärkere Rötungen oder Makel nicht gut genug abgedeckt hat. Das Ergebnis ist sehr natürlich, die Haut wirkt makellos und strahlend, man sieht nicht zugekleistert aus und man selbst bemerkt das Make Up nicht. Das erwarte ich auch von einer BB Cream, die vom Tragegefühl her "leicht" sein sollte, fast unbemerkt. Die Creme mattiert schön.
Sehr zufrieden war ich hinsichtlich der Haltbarkeit! Nichts wird im Laufe des Tages fleckig, nichts setzt sich ab in den kleinen Fältchen um die Mundwinkel herum. Von morgens bis abends bleibt die Creme ihrer Aufgabe treu und lässt meine Haut rein, den Teint strahlend und dabei doch natürlich aussehen. Da ich ölige Haut habe, muss ich im Laufe des Tages schon etwas nachpudern, aber das ist in Ordnung.
Da die Creme wasserfest sein soll, bin ich mal gespannt, wie das im Sommer wird, wenn man mal schwitzt - aber da ja bald Weihnachten naht, werde ich sobald darüber kein Urteil fällen können ;)
Fazit: Super! Die BB Cream erntet bei mir Pluspunkte wegen ihrer Farbauswahl, Schneewittchen können sich freuen, genauso aber Mädels mit dunkleren Hautfarben. Sie überzeugt vor allem durch ihre Haltbarkeit, Deckkraft ist ok und vegan ist sie auch noch.
Donnerstag, 6. Dezember 2012
Review: P2 Calcium Biotin Pen (vegan)
Ich möchte kurz ein Produkt aus der Nagelpflegereihe von P2 vorstellen, das mich absolut überzeugt hat (sozusagen als Wiedergutmachung für den Bericht über den P2 Color Stop ;) ): Der Calcium Biotin Pen, der seit September 2012 wieder im Aufsteller zu finden ist (er fiel im Frühjahr 2011 dem Sortimentswechsel zum Opfer).
Was der Stift können soll:
Bei schwachen und brüchigen Nägeln hilft der Calcium Biotin Pen. Kalzium und Biotin stärken den Nagel, Calcium Pantothenate spendet Feuchtigkeit. Der pflegende Stift ist einfach in der Anwendung und dank des praktischen Formats ideal für unterwegs.
Inhaltsstoffe:
AQUA,PROPYLENE GLYCOL, CALCIUM PANTOTHENATE, PVP, PARFUM, POLYSORBATE 20, BIOTIN, DISODIUM EDTA, BENZALKONIUM CHLORIDE, LINALOOL, LIMONENE, BUTYLPHENYL METHYLPROPIONAL, HEXYL CINNAMAL, CITRAL, CITRONELLOL, GERANIOL.
Laut Angabe auf der DM-Homepage ist der Stift vegan.
Die Plastikverpackung ist mintgrün und wird mit einer Kappe verschlossen. Der Stift selbst sieht ein bisschen aus wie ein dicker, breiter Filzstift oder Edding:
Bei mir ist die Oberfläche des Stifts natürlich nicht mehr so glatt wie zu Beginn, da er sich mittlerweile seit über einem Monat im Gebrauch befindet. Leider waren aber einige Stifte im DM schon im Neuzustand so ausgefranst... Da haben wohl mal wieder Leute Produkte zum Testen im Laden verwendet, die dafür nicht gedacht waren :/
Die Anwendung ist leicht, einfach regelmäßig auf den "nackten" Fingernagel (funktioniert natürlich nicht so gut bei lackierten Nägeln ;) ) und die Nagelhaut auftragen, so als würde man eine Fläche ausmalen. Je nachdem, wie viel man verwendet hat, muss man die Flüssigkeit noch ein wenig einmassieren, damit sie vollständig einziehen kann. Das geht aber sehr schnell. Nach dem Auftrag des Produkts wirkt der Nagel mattiert.
Der Stift kostet bei 3 ml 2,55 Euro (bei seiner ersten Einführung konnte man ihn noch für 2,45 Euro erwerben, Skandal! :P)
Der Stift riecht unaufdringlich nach "Beautyprodukt", ich fühle mich zwar nicht an Grünen Tee erinnert, sondern eher an Aloe Vera-Cremes, aber es ein angenehmer Duft, der auch schnell verfliegt.
Ich setze den Stift mehrmals wöchentlich ein - teilweise habe ich bis zu einer Woche keinen Nagellack aufgetragen und daher kam nur der Stift täglich auf den Nagel, teilweise habe ich den Stift vor und nach dem Lackieren gebraucht.
Seit über vier Wochen habe ich das Produkt nun schon und bin begeistert! Ich bin zwar lieber etwas vorsichtig mit vollmundigen Anpreisungen und auf Allgemeingültigkeit zielenden Lobgesänge, aber: Seitdem ich diesen Stift benutze, sind meine Nägel nicht mehr eingerissen oder abgebrochen :D Und das ist vorher leider öfter mal passiert, dabei mache ich häufig Calcium-Biotin-Kieselerde-Bierhefe-Kuren (in Form von Kieselerdegel oder Tabletteneinnahme). Bisher hat nichts davon wirklich funktioniert, aber der Stift kann es anscheinend.
Da ich innerhalb der vier bis fünf Wochen, in denen ich den Stift regelmäßig benutzt habe, nichts anderes an meinem Lebensstil, meinen Essgewohnheiten oder meiner Pflegeroutine verändert habe, kann ich mit einem gewissen Maß an Sicherheit sagen, dass diese Entwicklung dem Calcium Biotin Pen zuzuschreiben ist. Tolle Sache, P2 :) Bin mal gespannt, wie das nach einem weiteren Monat aussieht...
Wie ergiebig der Stift ist, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen. Nach über einem Monat ist er jedenfalls nicht leer, aber die Verpackung ist undurchsichtig und es ist ja auch nicht wirklich eine Flüssigkeit enthalten, sondern ein in diese getränkter Stift.
Fazit: Ein Artikel, den ich auf jeden Fall weiterempfehle und der zeigt, das auch im Niedrigpreissegment wirksame Beautyprodukte zu finden sind.
Das hat mir heute übrigens der Nikolaus gebracht:
Yeah, Drei ??? und eine historische Verfilmung vom BBC - deren Produktionen ich nebenbei bemerkt bisher immer klasse fand. Tolle Kostüme und Hintergründe und unterhaltsame, aber nicht minder anspruchsvolle Storylines.
Nur lieber Nikolaus, wo sind Süßigkeiten, Nüsse und Mandarinen? xD Wie darf ich diesen Fingerzeig interpretieren? :P
Was der Stift können soll:
Bei schwachen und brüchigen Nägeln hilft der Calcium Biotin Pen. Kalzium und Biotin stärken den Nagel, Calcium Pantothenate spendet Feuchtigkeit. Der pflegende Stift ist einfach in der Anwendung und dank des praktischen Formats ideal für unterwegs.
Inhaltsstoffe:
AQUA,PROPYLENE GLYCOL, CALCIUM PANTOTHENATE, PVP, PARFUM, POLYSORBATE 20, BIOTIN, DISODIUM EDTA, BENZALKONIUM CHLORIDE, LINALOOL, LIMONENE, BUTYLPHENYL METHYLPROPIONAL, HEXYL CINNAMAL, CITRAL, CITRONELLOL, GERANIOL.
Laut Angabe auf der DM-Homepage ist der Stift vegan.
Die Plastikverpackung ist mintgrün und wird mit einer Kappe verschlossen. Der Stift selbst sieht ein bisschen aus wie ein dicker, breiter Filzstift oder Edding:
Bei mir ist die Oberfläche des Stifts natürlich nicht mehr so glatt wie zu Beginn, da er sich mittlerweile seit über einem Monat im Gebrauch befindet. Leider waren aber einige Stifte im DM schon im Neuzustand so ausgefranst... Da haben wohl mal wieder Leute Produkte zum Testen im Laden verwendet, die dafür nicht gedacht waren :/
Die Anwendung ist leicht, einfach regelmäßig auf den "nackten" Fingernagel (funktioniert natürlich nicht so gut bei lackierten Nägeln ;) ) und die Nagelhaut auftragen, so als würde man eine Fläche ausmalen. Je nachdem, wie viel man verwendet hat, muss man die Flüssigkeit noch ein wenig einmassieren, damit sie vollständig einziehen kann. Das geht aber sehr schnell. Nach dem Auftrag des Produkts wirkt der Nagel mattiert.
Der Stift kostet bei 3 ml 2,55 Euro (bei seiner ersten Einführung konnte man ihn noch für 2,45 Euro erwerben, Skandal! :P)
Der Stift riecht unaufdringlich nach "Beautyprodukt", ich fühle mich zwar nicht an Grünen Tee erinnert, sondern eher an Aloe Vera-Cremes, aber es ein angenehmer Duft, der auch schnell verfliegt.
Ich setze den Stift mehrmals wöchentlich ein - teilweise habe ich bis zu einer Woche keinen Nagellack aufgetragen und daher kam nur der Stift täglich auf den Nagel, teilweise habe ich den Stift vor und nach dem Lackieren gebraucht.
Seit über vier Wochen habe ich das Produkt nun schon und bin begeistert! Ich bin zwar lieber etwas vorsichtig mit vollmundigen Anpreisungen und auf Allgemeingültigkeit zielenden Lobgesänge, aber: Seitdem ich diesen Stift benutze, sind meine Nägel nicht mehr eingerissen oder abgebrochen :D Und das ist vorher leider öfter mal passiert, dabei mache ich häufig Calcium-Biotin-Kieselerde-Bierhefe-Kuren (in Form von Kieselerdegel oder Tabletteneinnahme). Bisher hat nichts davon wirklich funktioniert, aber der Stift kann es anscheinend.
Da ich innerhalb der vier bis fünf Wochen, in denen ich den Stift regelmäßig benutzt habe, nichts anderes an meinem Lebensstil, meinen Essgewohnheiten oder meiner Pflegeroutine verändert habe, kann ich mit einem gewissen Maß an Sicherheit sagen, dass diese Entwicklung dem Calcium Biotin Pen zuzuschreiben ist. Tolle Sache, P2 :) Bin mal gespannt, wie das nach einem weiteren Monat aussieht...
Wie ergiebig der Stift ist, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen. Nach über einem Monat ist er jedenfalls nicht leer, aber die Verpackung ist undurchsichtig und es ist ja auch nicht wirklich eine Flüssigkeit enthalten, sondern ein in diese getränkter Stift.
Fazit: Ein Artikel, den ich auf jeden Fall weiterempfehle und der zeigt, das auch im Niedrigpreissegment wirksame Beautyprodukte zu finden sind.
Das hat mir heute übrigens der Nikolaus gebracht:
Yeah, Drei ??? und eine historische Verfilmung vom BBC - deren Produktionen ich nebenbei bemerkt bisher immer klasse fand. Tolle Kostüme und Hintergründe und unterhaltsame, aber nicht minder anspruchsvolle Storylines.
Nur lieber Nikolaus, wo sind Süßigkeiten, Nüsse und Mandarinen? xD Wie darf ich diesen Fingerzeig interpretieren? :P
Sonntag, 28. Oktober 2012
Review: Eyliplex-2 Lash Boosting Serum
Wie versprochen folgt nun meine Review zum Eyliplex-2 Lash Boosting Serum von GoodSkin Labs, einem Wachstumsmittel für die Wimpern!
Ich wollte schon länger mal ein Haarwuchsmittel für die Wimpern testen, da ich mit meinen nicht sehr zufrieden bin - weil ich Blondine bin, sind sie von Natur aus sehr hell, außerdem kurz und nicht gerade voll. Etliche Mascaras habe ich schon ausprobiert, aber wo sie bei anderen Leuten dramatische Effekte erzielten, war bei mir meist nicht viel anderes zu sehen, als dass ich halt Mascara trage... die Wimpern wurden schwarz, und das war es auch schon.
Auch von einem Wachstumsmittel habe ich eigentlich nicht viel erwartet, konnte mir nicht vorstellen, dass man tatsächlich einen signifikanten Unterschied nach einer Benutzung sehen würde. Versprechen von Haarwuchsmittel klingen ohnehin schon immer so wie der Inhalt einer Spam-Nachricht :P Ob das tatsächlich funktionierte, wagte ich zu bezweifeln, aber probieren kann man es ja mal! Gibt ja sonst nichts Neues für den Blog, ha ha.
Bei Douglas verkauft sich das Wachstumsserum von M2 Lashes sehr gut, wie mir die Douglasverkäuferin meines Vertrauens erzählte, die Kunden seien auch sehr zufrieden damit. Dennoch schreckt mich der Preis vom Kauf ab - 120 Euro, die gebe ich nicht einfach mal so im Vorbeigehen aus für ein Produkt, das ich nicht unbedingt "brauche" (naja, wer kann schon von brauchen sprechen bei dekorativer Kosmetik... obwohl, doch ja, kann man :P) und das ich eigentlich nur mal so ausprobieren wollte. Ich habe mich daher für eine günstigere Alternative entschieden, die für 1/3 des Preises vom M2 Lashes-Serum erhältlich ist. Das Eyliplex-2 Lash Boosting Serum von GoodSkin Labs kostet 39,95 Euro und ist von einer Douglas-Eigenmarke, die ja etwas preiswertere Produkte darstellen. Die Formel ist übrigens ein Nebenprodukt von Medikamenten, die gegen den Grauen Star entwickelt wurden und als Nebenwirkung ein Wachstum der Wimpern erwirkten ;)
Das Serum verspricht:
Hocheffektives Wimpernserum mit natürlichem Wachstumskomplex für längere, vollere Wimpern. Das Serum ist sehr sanft zu den Augen. Es verursacht keine Nebenwirkungen, wurde augenärztlich und dermatologisch intensiv getestet und kann daher problemlos von Kontaktlinsenträgerinnen verwendet werden. Die Formel trocknet schnell, ist transparent und kann unter dem Make-up aufgetragen werden.
Auf der Verpackung stehen zusätzlich Zeitangaben, die einem einen ungefähren Richtwert dafür geben, wann man mir sichtbaren Ergebnissen rechnen kann:
Nach 8 Wochen: Klinische Studien wiesen sichtbar längere und vollere Wimpern auf.
Nach 12 Wochen: 68 Prozent der Frauen bemerken eine deutliche Verlängerung ihrer Wimpern.
Hier die Inhaltsstoffe:
Water, Butylene Glycol, Hydroethylcellulose, Glycerin, Arginine, Acetyl Carnitine HCL, Creatine, Adenosine Phosphate, Tocopherol, Disodium NADH, Ethylhexylglycerin, Hydroxypropyl Methylcellulose, Carbomer, Ammonium Hydroxide, Phenoxyethanol (ILN38848)
Enthalten sind 4,5 ml. Nach Anbruch ist das Serum 6 Monate haltbar.
So sieht mein Serum nach zwei Monaten aus, der Schriftzug ist schon abgesplittert, ihr solltet
mal sehen, wie zerknittert die Verpackung mittlerweile ist :P Wurde auch mehrmals transportiert,
muss man dazu sagen
Ich habe das Serum am 23. August gekauft und verwende es seitdem täglich morgens und abends, kann also nach 8 Wochen eine aussagekräftige Meinung dazu abgeben. Der Hersteller meint ja, dass ich nach den zwei Monaten Anwendung einen deutlichen Unterschied sehen müsste!
Zunächst einmal zur Verträglichkeit des Produkts: Diese war 1 A. Kein Jucken oder Brennen, weder im Auge noch auf dem Lid, keine Rötungen, keine ausgetrockneten Stellen, keine Pickel, sehen kann ich auch noch genauso "gut" wie vorher (meine Brille brauche ich halt immer noch dazu :P)... ich habe das Produkt super vertragen und das ist bei mir nicht unbedingt selbstverständlich, da ich leider eine empfindliche Haut habe und zu allergischen Reaktionen neige. Kein Problem aber mit dem Eyliplex-2-Serum!
Die Anwendung ist recht einfach, das Serum wird morgens und abends auf die gereinigte Haut aufgetragen, so wie man es mit einem Flüssigeyeliner machen würde - nur muss man absolut nicht so sauber und vorsichtig arbeiten wie mit einem solchen, denn das Serum ist ja transparent und verursacht somit keine Spuren ;) Danach macht man einfach weiter wie sonst auch und benutzt z. B. Mascara oder eine Pflege. Das Serum trocknet fix, ich konnte Mascara, Lidschatten, Kajal oder Eyeliner problemlos darüber verwenden, ohne dass diese verschmierten oder schlechter haltbar waren. Auch Pflegeprodukte konnte ich nach dem Auftragen des Serums wie bisher benutzen.
Das Serum ist ergiebig, man benötigt nicht viel für einen Auftrag.
Der Pinsel erinnert an einen flüssigen Eyeliner
Bereits nach zwei Wochen habe ich gemerkt, dass das Serum eine Auswirkung auf meine Wimpern zeigt - der untere Wimpernkranz war plötzlich viel dichter und länger als sonst! Leider hat mich das nicht gerade gefreut, denn die unteren Wimpern tusche ich nur selten, dann verschmiert die Mascara oft zu schnell. Na super, ich will doch volle, lange Wimpern oben, nicht unten D: Ich habe die Anwendung dann für die folgenden Wochen auf den oberen Wimpernkranz beschränkt, da ich das Serum ja aufstreiche, während die Augen geschlossen sind, bekommen die unteren Wimpern zwangsläufig eh immer etwas ab. Aber immerhin: Es ist schon etwas zu sehen!
Ich habe die Anwendung wirklich diszipliniert durchgezogen und zwei Mal täglich das Serum verwendet, aber wie das meist so ist, man selbst sieht den Unterschied gar nicht soo stark, weil man ja täglich auf seine Wimpern draufschaut und außerdem meist irre hohe Erwartungen hat ;) Dennoch habe ich nach vier Wochen gemerkt, dass meine Wimpern mit Mascara voller aussehen als noch zu der Zeit, als ich das Serum nicht verwendet habe. Außerdem habe ich deutlich gespürt, dass mir auf einmal kaum noch Wimpern auszufallen scheinen.
Nach vier Wochen waren meine ursprünglich feinen Wimpern dicker und fester, das habe ich auch gespürt, wenn ich mit dem Finger durchgefahren bin, sie fühlten sich weniger weich an, wahrscheinlich auch weil sie nun dichter nachwachsen. Vom Hocker gehauen hat mich diese Veränderung noch nicht - aber es wird! Etwas mehr hätte es schon sein können... aber ich hab halt auch nicht viel Ausgangsmaterial ;)
Nach 8 Wochen Anwendung dann der Höhenflug: Ich wurde von anderen darauf angesprochen, was ich doch für schöne Wimpern hätte. Und davon wusste nur eine der Lobenden, dass ich das Serum benutze, es konnten also keine "Motivationskomplimente" sein :P Woohoo, dafür, dass ich mich immer so unwohl mit meinen Wimpern gefühlt habe, sind solche Bemerkungen echt erfreulich ;)
Und endlich sieht man auch mal deutliche Veränderungen, wenn ich eine Volumenmascara benutze, jetzt kann ich auch mal mit Wa-wa-woom-Drama-Augenaufschlagwimpern glänzen, wenngleich bei jemanden, dessen Wimpern von Natur aus sowieso dichter sind als meine, der Effekt noch stärker sein dürfte. Jetzt sind meine Wimpern ja auf dem Stand, wie es bei anderen Normalität ist :P
Da ich nur eine olle Digicam habe, die nicht die tollsten Bilder macht, habe ich leider keine Vorher/Nachher-Fotos anzubieten, man konnte zu wenig erkennen. Ich habe aber mal versucht zu zeigen, wie meine Wimpern nun aussehen, mit einer Schicht Mascara (L'Oréal Voluminous Mascara Waterproof):
Ist jetzt für manch andere vielleicht ein ganz normales Ergebnis, aber für jemanden wie mich mit von Natur aus kurzen und feinen Wimpern schon beachtlicher ;)
Man sieht vielleicht auch, dass die unteren Wimpern recht lang aussehen, das war auf jeden Fall vorher nicht so!
Ich kann leider nicht genau beurteilen, wie viel tatsächlich noch vom Serum enthalten ist, da das Behältnis ja nicht darauf schließen lässt, aber es scheint noch lange nicht leer zu sein. Einen weiteren Monat sollte es schon noch halten. Ist dieser vergangen, melde ich mich wieder mit dem neuesten Stand!
Ich werde weiterhin nicht auf Mascara verzichten, habe ja schließlich immer noch sehr helle Wimpern, und das Ziel der Anwendung war für mich auch nicht, später ungeschminkt aus dem Haus gehen zu können. Aber ich bin zufrieden mit der Wirkung, wie versprochen habe ich nun vollere und längere Wimpern, und in dieser Hinsicht würde ich auf jeden Fall eine Empfehlung für das Produkt aussprechen!
Ich wollte schon länger mal ein Haarwuchsmittel für die Wimpern testen, da ich mit meinen nicht sehr zufrieden bin - weil ich Blondine bin, sind sie von Natur aus sehr hell, außerdem kurz und nicht gerade voll. Etliche Mascaras habe ich schon ausprobiert, aber wo sie bei anderen Leuten dramatische Effekte erzielten, war bei mir meist nicht viel anderes zu sehen, als dass ich halt Mascara trage... die Wimpern wurden schwarz, und das war es auch schon.
Auch von einem Wachstumsmittel habe ich eigentlich nicht viel erwartet, konnte mir nicht vorstellen, dass man tatsächlich einen signifikanten Unterschied nach einer Benutzung sehen würde. Versprechen von Haarwuchsmittel klingen ohnehin schon immer so wie der Inhalt einer Spam-Nachricht :P Ob das tatsächlich funktionierte, wagte ich zu bezweifeln, aber probieren kann man es ja mal! Gibt ja sonst nichts Neues für den Blog, ha ha.
Bei Douglas verkauft sich das Wachstumsserum von M2 Lashes sehr gut, wie mir die Douglasverkäuferin meines Vertrauens erzählte, die Kunden seien auch sehr zufrieden damit. Dennoch schreckt mich der Preis vom Kauf ab - 120 Euro, die gebe ich nicht einfach mal so im Vorbeigehen aus für ein Produkt, das ich nicht unbedingt "brauche" (naja, wer kann schon von brauchen sprechen bei dekorativer Kosmetik... obwohl, doch ja, kann man :P) und das ich eigentlich nur mal so ausprobieren wollte. Ich habe mich daher für eine günstigere Alternative entschieden, die für 1/3 des Preises vom M2 Lashes-Serum erhältlich ist. Das Eyliplex-2 Lash Boosting Serum von GoodSkin Labs kostet 39,95 Euro und ist von einer Douglas-Eigenmarke, die ja etwas preiswertere Produkte darstellen. Die Formel ist übrigens ein Nebenprodukt von Medikamenten, die gegen den Grauen Star entwickelt wurden und als Nebenwirkung ein Wachstum der Wimpern erwirkten ;)
Das Serum verspricht:
Hocheffektives Wimpernserum mit natürlichem Wachstumskomplex für längere, vollere Wimpern. Das Serum ist sehr sanft zu den Augen. Es verursacht keine Nebenwirkungen, wurde augenärztlich und dermatologisch intensiv getestet und kann daher problemlos von Kontaktlinsenträgerinnen verwendet werden. Die Formel trocknet schnell, ist transparent und kann unter dem Make-up aufgetragen werden.
Auf der Verpackung stehen zusätzlich Zeitangaben, die einem einen ungefähren Richtwert dafür geben, wann man mir sichtbaren Ergebnissen rechnen kann:
Nach 8 Wochen: Klinische Studien wiesen sichtbar längere und vollere Wimpern auf.
Nach 12 Wochen: 68 Prozent der Frauen bemerken eine deutliche Verlängerung ihrer Wimpern.
Hier die Inhaltsstoffe:
Water, Butylene Glycol, Hydroethylcellulose, Glycerin, Arginine, Acetyl Carnitine HCL, Creatine, Adenosine Phosphate, Tocopherol, Disodium NADH, Ethylhexylglycerin, Hydroxypropyl Methylcellulose, Carbomer, Ammonium Hydroxide, Phenoxyethanol (ILN38848)
Enthalten sind 4,5 ml. Nach Anbruch ist das Serum 6 Monate haltbar.
So sieht mein Serum nach zwei Monaten aus, der Schriftzug ist schon abgesplittert, ihr solltet
mal sehen, wie zerknittert die Verpackung mittlerweile ist :P Wurde auch mehrmals transportiert,
muss man dazu sagen
Ich habe das Serum am 23. August gekauft und verwende es seitdem täglich morgens und abends, kann also nach 8 Wochen eine aussagekräftige Meinung dazu abgeben. Der Hersteller meint ja, dass ich nach den zwei Monaten Anwendung einen deutlichen Unterschied sehen müsste!
Zunächst einmal zur Verträglichkeit des Produkts: Diese war 1 A. Kein Jucken oder Brennen, weder im Auge noch auf dem Lid, keine Rötungen, keine ausgetrockneten Stellen, keine Pickel, sehen kann ich auch noch genauso "gut" wie vorher (meine Brille brauche ich halt immer noch dazu :P)... ich habe das Produkt super vertragen und das ist bei mir nicht unbedingt selbstverständlich, da ich leider eine empfindliche Haut habe und zu allergischen Reaktionen neige. Kein Problem aber mit dem Eyliplex-2-Serum!
Die Anwendung ist recht einfach, das Serum wird morgens und abends auf die gereinigte Haut aufgetragen, so wie man es mit einem Flüssigeyeliner machen würde - nur muss man absolut nicht so sauber und vorsichtig arbeiten wie mit einem solchen, denn das Serum ist ja transparent und verursacht somit keine Spuren ;) Danach macht man einfach weiter wie sonst auch und benutzt z. B. Mascara oder eine Pflege. Das Serum trocknet fix, ich konnte Mascara, Lidschatten, Kajal oder Eyeliner problemlos darüber verwenden, ohne dass diese verschmierten oder schlechter haltbar waren. Auch Pflegeprodukte konnte ich nach dem Auftragen des Serums wie bisher benutzen.
Das Serum ist ergiebig, man benötigt nicht viel für einen Auftrag.
Der Pinsel erinnert an einen flüssigen Eyeliner
Bereits nach zwei Wochen habe ich gemerkt, dass das Serum eine Auswirkung auf meine Wimpern zeigt - der untere Wimpernkranz war plötzlich viel dichter und länger als sonst! Leider hat mich das nicht gerade gefreut, denn die unteren Wimpern tusche ich nur selten, dann verschmiert die Mascara oft zu schnell. Na super, ich will doch volle, lange Wimpern oben, nicht unten D: Ich habe die Anwendung dann für die folgenden Wochen auf den oberen Wimpernkranz beschränkt, da ich das Serum ja aufstreiche, während die Augen geschlossen sind, bekommen die unteren Wimpern zwangsläufig eh immer etwas ab. Aber immerhin: Es ist schon etwas zu sehen!
Ich habe die Anwendung wirklich diszipliniert durchgezogen und zwei Mal täglich das Serum verwendet, aber wie das meist so ist, man selbst sieht den Unterschied gar nicht soo stark, weil man ja täglich auf seine Wimpern draufschaut und außerdem meist irre hohe Erwartungen hat ;) Dennoch habe ich nach vier Wochen gemerkt, dass meine Wimpern mit Mascara voller aussehen als noch zu der Zeit, als ich das Serum nicht verwendet habe. Außerdem habe ich deutlich gespürt, dass mir auf einmal kaum noch Wimpern auszufallen scheinen.
Nach vier Wochen waren meine ursprünglich feinen Wimpern dicker und fester, das habe ich auch gespürt, wenn ich mit dem Finger durchgefahren bin, sie fühlten sich weniger weich an, wahrscheinlich auch weil sie nun dichter nachwachsen. Vom Hocker gehauen hat mich diese Veränderung noch nicht - aber es wird! Etwas mehr hätte es schon sein können... aber ich hab halt auch nicht viel Ausgangsmaterial ;)
Nach 8 Wochen Anwendung dann der Höhenflug: Ich wurde von anderen darauf angesprochen, was ich doch für schöne Wimpern hätte. Und davon wusste nur eine der Lobenden, dass ich das Serum benutze, es konnten also keine "Motivationskomplimente" sein :P Woohoo, dafür, dass ich mich immer so unwohl mit meinen Wimpern gefühlt habe, sind solche Bemerkungen echt erfreulich ;)
Und endlich sieht man auch mal deutliche Veränderungen, wenn ich eine Volumenmascara benutze, jetzt kann ich auch mal mit Wa-wa-woom-Drama-Augenaufschlagwimpern glänzen, wenngleich bei jemanden, dessen Wimpern von Natur aus sowieso dichter sind als meine, der Effekt noch stärker sein dürfte. Jetzt sind meine Wimpern ja auf dem Stand, wie es bei anderen Normalität ist :P
Da ich nur eine olle Digicam habe, die nicht die tollsten Bilder macht, habe ich leider keine Vorher/Nachher-Fotos anzubieten, man konnte zu wenig erkennen. Ich habe aber mal versucht zu zeigen, wie meine Wimpern nun aussehen, mit einer Schicht Mascara (L'Oréal Voluminous Mascara Waterproof):
Im Innenwinkel bin ich an die kleinen Härchen nicht gut rangekommen und hab's
dann gelassen, damit es auf dem Bild nicht verschmiert aussieht :P
Ist jetzt für manch andere vielleicht ein ganz normales Ergebnis, aber für jemanden wie mich mit von Natur aus kurzen und feinen Wimpern schon beachtlicher ;)
Man sieht vielleicht auch, dass die unteren Wimpern recht lang aussehen, das war auf jeden Fall vorher nicht so!
Ich kann leider nicht genau beurteilen, wie viel tatsächlich noch vom Serum enthalten ist, da das Behältnis ja nicht darauf schließen lässt, aber es scheint noch lange nicht leer zu sein. Einen weiteren Monat sollte es schon noch halten. Ist dieser vergangen, melde ich mich wieder mit dem neuesten Stand!
Ich werde weiterhin nicht auf Mascara verzichten, habe ja schließlich immer noch sehr helle Wimpern, und das Ziel der Anwendung war für mich auch nicht, später ungeschminkt aus dem Haus gehen zu können. Aber ich bin zufrieden mit der Wirkung, wie versprochen habe ich nun vollere und längere Wimpern, und in dieser Hinsicht würde ich auf jeden Fall eine Empfehlung für das Produkt aussprechen!
Donnerstag, 20. September 2012
Review: Nivea Pure Effect Control Shine mattierende Feuchtigkeitspflege
Heute möchte ich euch wieder ein Produkt von Nivea aus der
Serie Pure Effect, die auf unreine erwachsene Haut abzielt, vorstellen. Ichhatte ja bereits eine Review zum Therme Tiefenreiniger verfasst,
dieser konnte mich nicht unbedingt überzeugen, allerdings wollte ich dennoch
die Feuchtigkeitspflege testen und als diese bei Rossmann reduziert war, schlug
ich zu!
Ich verwende ohnehin täglich eine Feuchtigkeitspflege und da
ich leider zu unreiner Haut neige, passt mir ein Produkt, das Feuchtigkeitsversorgung
und Bekämpfung von unreiner Haut verbindet, natürlich prima. Meistens zielen
solche Cremes ja auf jugendliche (pubertätsgeplagte :P) Haut ab, aber es ist ja
nicht so, als hätte man super reine, strahlend schöne, makellose Haut sobald man
21 wird oder so – Hand auf’s Herz, viele von uns kennen Mitesser und Pickelchen
doch auch noch, wenn sie in ihren 20ern oder älter sind, und ich finde es gut,
dass die Kosmetikindustrie darauf eingeht (und man sich nicht immer blöd
vorkommen muss, weil man Hautcremes für Teenies kauft xD).
Die Creme kostet 4,99 Euro bei 75 ml.
- Versorgt die Haut mit lang anhaltender Feuchtigkeit, ohne die Poren zu verstopfen.
- Zieht schnell ein dank Gel-Textur.
- Reduziert Hautglanz sofort durch mattierende Formel
Die Creme hat eine antibakterielle Wirkung und auch
einen UVA-/UVB-Filter.
Inhaltsstoffe:
Inhaltsstoffe:
Aqua, Glycerin,
Distarch Phosphate, Ethylhexyl Salicylate, Methylpropanediol, Alcohol Denat.,
Glyceryl Stearate Citrate, Caprylic/Capric Triglyceride, Magnolia Officinalis
Bark Extract, Glyceryl Glucoside, Butyl Methoxydibenzoylmethane, Cetearyl
Alcohol, Dimethicone, Octocrylene, Ammonium Acryloyldimethyltaurate/VP
Copolymer, Sodium Carbomer, Phenoxyethanol, Trisodium EDTA, Alpha-Isomethyl
Ionone, Citronellol, Hexyl Cinnamal, Benzyl Alcohol, Limonene, Benzyl
Salicylate, Butylphenyl Methylpropional, Linalool, Parfum, CI 42090
Man soll die
Creme je nach Bedarf morgens und abends auftragen. Ich habe sie immer nur
morgens verwendet (weil ich für nachts bereits eine tolle Creme habe), in der
Regel unter meinem Puder, manchmal auch als Grundlage für Make Up. Sie lässt
sich sehr gut verteilen, von der Konsistenz ist sie fast ein wenig gelartig. Ich benutze sie seit etwa fünf Wochen (echt schon wieder so lange...?).
Was
auffällt ist, dass die Creme eine hellblaue Farbe hat. Natürlich sieht man dann nach dem
Auftragen nicht aus wie ein Schlumpf (ich musste gerade an diesen Little Britain-Sketch denken xD), sobald man die Creme auch nur ein
wenig verreibt, erkennt man davon nichts mehr. Nivea hat erklärt, die Creme sei
blau, weil diese Farbe Frische suggeriert. Naja, wegen mir hätten sie es nicht
machen müssen. Aber passt wohl zur Marke, erinnert dann gleich an das Logo.
Ich mochte
den Geruch der Creme nicht; ich frage mich, ob sie wohl nach Magnolien riechen
soll, weil ja Magnolienextrakte enthalten sind, aber ich weiß gerade nicht, wie
diese Blumen duften :D Auf jeden Fall erinnert mich der Geruch irgendwie an so
ein Toilettenspray, er ist blumig-schwer und soll wahrscheinlich, ebenso wie die
Farbe, Frische verkörpern. Naja, ist Geschmackssache, meinem Freund
gefällt der Duft auch nicht. Glücklicherweise verfliegt er aber wieder recht
schnell – auf dem Gesicht zumindest, wenn man Puder/Make Up danach aufträgt.
Ansonsten bleibt er leider ziemlich penetrant (habe die Creme ja, wie man
sieht, für das Foto auf die Haut geschmiert und zwei Stunden später riecht man
es immer noch :/ Wenn auch nur leicht).
Sobald man
die Creme aufträgt, wirkt das Gesicht matter und erfrischt zugleich. Die Creme
zieht zwar nicht sofort rein, aber schnell genug, und ein Film wird auf der
Haut auch nicht hinterlassen, auch wenn man manchmal das Gefühl hat, die Creme
wie eine Schicht auf der Haut zu spüren. Man muss allerdings darauf achten,
nach meiner Erfahrung, dass man nicht zu viel auf einmal aufträgt, denn dann
kann es schwer werden, das Make Up – sollte man welches hinterher auftun wollen
– zu verreiben, leider auch Stunden nach dem Auftragen der Creme. Generell
eignet sich die Creme aber als Make Up-Grundlage.
In Punkto
Feuchtigkeitspflege fand ich die Creme überzeugend. Meine Haut fühlte sich auch
abends noch gepflegt und frisch an. Da meine Creme, die ich nachts verwende,
wie ein Fruchtsäurepeeling wirkt, habe ich daher manchmal trockene Stelle und
Hautschuppen, aber dank der Control Shine Creme waren diese tagsüber nicht mehr
auffällig und die Haut wurde gut gepflegt und fühlte sich auch so an.
Vertragen
habe ich die Creme auch gut. Derzeit bin ich sehr zufrieden mit meiner Haut,
sie ist wieder ziemlich ebenmäßig und wirkt rein, aber ob das jetzt nur der
Creme zuzuschreiben ist, kann man mit Bestimmtheit nicht sagen. Jedenfalls hat
sie das Hautbild nicht negativ beeinträchtigt und fühlt sich gut an.
Leider hält
der mattierende Effekt nicht so lange an, wie mir lieb gewesen wäre. Nach ein
paar Stunden war es damit auch vorbei, aber mit Puder oder Make Up ist es okay.
Etwas mehr hätte ich mir schon versprochen davon.
Ich werde
als nächstes wieder eine andere Creme mit mattierendem Effekt testen, ich
denke, da kann man noch mehr rausholen. Und bitte auch wieder mit einem
schöneren Duft :D Aber alles in allem finde ich das Produkt in Ordnung.
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