Ich dachte, da mein Blog ja eh keine klare Linie verfolgt, kann ich diese ja noch einmal weiter verwischen und eine neue Rubrik einführen: Rezepte ausprobieren :D
Das "Ausprobieren" betone ich hier ausdrücklich, da ich mich als weder talentiert noch erfahren genug sehe, eigene Rezepte zum Nachkochen quasi anderen vorzugeben. Ich koche fast täglich, aber mehr aus Notwendigkeit heraus - irgendwas muss man ja essen und da mein Verlobter *woohoo* schon genug Gram und Arbeit mit mir hat, soll er wenigstens ein wenig Positives daraus ziehen, mit mir zusammen zu sein :P
Häufig ist das Kochen mir nur lästige Pflicht, aber ich bemühe mich um viel Abwechslung und probiere gerne andere Variationen von Altbekanntem bzw. ganz Neues aus.
Montag, 9. März 2015
Samstag, 7. März 2015
Mini Post: DM Neuheiten Box

Jedenfalls habe ich jetzt immer noch kein neues Abo ergattert. Aber trotzdem erreichte mich kürzlich eine Box von DM - sogar direkt zu mir nach Hause und kostenlos, also im Grunde viel besser noch als die Lieblinge :P
Dienstag, 17. Februar 2015
Shooting mit Anna Heinzelmann
Die Ergebnisse von meinem letzten Shooting in 2014 sind da! Nein, es war keine Werbung für Haarkur (schade eigentlich xD). Zur Abwechslung mal safe for work :P
Dienstag, 10. Februar 2015
Review: Chanel Frenzy vs. Essie Sand Tropez
In meiner Review zum Ultra Stay & Gel Shine 3 Step Nail System erwähnte ich ja bereits den 559 Frenzy von Chanel als meinen ultimativen Lieblingsnagellack überhaupt. Er passt einfach zu jedem meiner Outfits, ist diskret, aber gleichzeitig so einzigartig dass er sofort auffällt weil man kaum eine vergleichbare Farbe schon mal gesehen hat, sein Finish ist glänzend und absolut eben, die Farbe wirkt mondän und dabei aber gleichzeitig unaufdringlich und bescheiden, er ist nach einem meiner liebsten Hitchcock-Filme benannt
Chanel halt! Ich zahle den Preis schon gerne für die Packung und das Flacon mit *_* Freue mich jedesmal, wenn unter dem Käppchen noch mal ein extra Verschlus mit Chanel-Logo zu sehen ist! (Ja, die Kosmetikindustrie hat es sehr einfach mit mir).
Was nur eben extrem annervt, ist die absolut mangelhafte Haltbarkeit des Lacks. Ohne Überlack ist nach einem Tag schon mindestens an einem Nagel etwas abgesplittert, nach zwei Tagen kann man ihn ganz vergessen, vor allem nach dem Duschen oder wenn man sonst wie mit Wasser hantieren musste.
Ein Geheimtipp in Kombi mit Chanellack ist der Essie Good to Go-Überlack, der nicht nur durch seine zügige Trockenzeit besticht, sondern vor allem mit scheinbar jeder anderen Marke gut harmoniert (keine Selbstverständlichkeit) und dafür sorgt, dass selbst Loser in Punkto Haltbarkeit es an die 5-Tage-Grenze schaffen, was akzeptabel ist für Nagel Make Up. Da sind die 10 Euro echt gut investiert.
Ich könnte Frenzy wirklich ausschließlich tragen, aber andererseits fehlt mir öfter die Zeit, genau dann ab- und neu zu lackieren, wenn der Chanellack mal wieder den Geist aufgegeben hat, also suchte ich nach einer Farbe, die dieser möglichst nahe kommt, günstiger ist und dabei länger hält.
Man könnte nun meinen, Hey, das ist doch einfach your average Taupe Ton aus der Drogerie, total 2010, hat essence doch sogar 12 davon im Sortiment, wo ist das Problem?
Nun, die Farbe Frenzy ist tatsächlich einzigartig, und das meine ich nicht weil ich Chanel-Brandwhore bin und es für mich unbedingt nur Marke sein muss. Klar gibt es Nude-, Taupe- und Grautöne in Hülle und Fülle, aber genau diesen hier eben nur einmal!
Vor kurzem entdeckte ich aber auf meinem Streifzug im Budni eine neue Farbe von Essie namens Sand Tropez, die mir augenblicklich auffiel, weil sie Frenzy echt nahe kommen könnte.
Mit der Eleganz von Frenzy kann auch Sand Tropez aufwarten und auch hier könnte man die Farbe als einen Mischton aus Braun und Grau beschreiben - aber für meinen Geschmack leider immer noch etwas zu dunkel. Frenzy ist leichter, heller und kühler, während Sand Tropez - wie der Name es bereits andeutet - eher gelblicher, in Rrichtung Sandton geht und auch eine stärkere Deckkraft hat. Frenzy trage ich immer in zwei Schichten auf, die Farbe wirkt aber immer noch leicht.
Voll gar nicht überbelichtet!!!
Dafür schlägt Sand Tropez natürlich Frenzy um Längen bei der Haltbarkeit. Erst nach 7 Tagen trennte ich mich davon, weil dann nach dem Haare waschen schon zu abgesplittert war, aber die ganze Woche davor verbrachte ich entspannt ohne mir Gedanken machen zu müssen, wie der Lack wohl am Nachmittag aussehen würde. Also alles perfekt in der Hinsicht.Fazit: Chanel bleibt Chanel, da kommt optisch nichts heran, aber Sand Tropez ist zu Frenzy eine schöne, deutlich günstigere Alternative, die rein vom rationellen Aspekt her auch mehr taugt, da sie mehr aushält.
Sonntag, 1. Februar 2015
Review: Ultra Stay & Gel Shine 3 Step Nail System
Den Look und die Haltbarkeit glänzender, ebener Gelnägel mit einer dichten Nagelplatte zuhause einfach, günstig und schnell imitieren zu können, das versprechen seit mehreren Jahren Hersteller bekannter Kosmetikprodukte.
Natürlich kann man sich wohl denken, dass man für einmalige Anschaffungskosten von unter 10 Euro, durchschnittlich handwerklichem Geschick und naja, eben ohne Acrylgel oder -pulver und weitere Utensilien nicht vergleichbare Ergebnisse zu denen der Nageltante erhalten wird (ja! Es ist so! Redet euch nichts anderes ein, das heißt ja nicht, dass man sich trotzdem nicht jedes neu erscheinende "Like gel nails"-System kaufen kann, sind ja eben meist nur um die 10 Euro, die man investiert :P). Trotzdem. Lieben wir nicht alle den Nervenkitzel, wenn beim Störben durch DM, Budni und Co. mal wieder neue Produktversprechen locken? Beruhigen wir nicht auch alle unser schlechtes Gewissen mit der Überzeugung, dass die paar Euro jetzt zu sparen auch nicht mehr viel bringen würden, also kann man das ruhig mal mitnehmen und hat das Wochenende über was zu tun? Und lauert nicht in uns allen klammheimlich die stille Hoffnung, dass dieses Produkt anders als die anderen sein wird und vielleicht wirklich den heiligen Gral unter der Drogerieartikeln darstellt?
Natürlich kann man sich wohl denken, dass man für einmalige Anschaffungskosten von unter 10 Euro, durchschnittlich handwerklichem Geschick und naja, eben ohne Acrylgel oder -pulver und weitere Utensilien nicht vergleichbare Ergebnisse zu denen der Nageltante erhalten wird (ja! Es ist so! Redet euch nichts anderes ein, das heißt ja nicht, dass man sich trotzdem nicht jedes neu erscheinende "Like gel nails"-System kaufen kann, sind ja eben meist nur um die 10 Euro, die man investiert :P). Trotzdem. Lieben wir nicht alle den Nervenkitzel, wenn beim Störben durch DM, Budni und Co. mal wieder neue Produktversprechen locken? Beruhigen wir nicht auch alle unser schlechtes Gewissen mit der Überzeugung, dass die paar Euro jetzt zu sparen auch nicht mehr viel bringen würden, also kann man das ruhig mal mitnehmen und hat das Wochenende über was zu tun? Und lauert nicht in uns allen klammheimlich die stille Hoffnung, dass dieses Produkt anders als die anderen sein wird und vielleicht wirklich den heiligen Gral unter der Drogerieartikeln darstellt?
Sonntag, 25. Januar 2015
Ich blogge wieder, ich schwöre Digga...
Ok, es bringt ja nichts, so zu tun als sei nichts geschehen, darum gleich vorweg: Ja, ich weiß! Ich habe diesen Blog fast ein Dreivierteljahr komplett brach liegen lassen!
Die Gründe sind so vielseitig wie hoffentlich nachvollziehbar:
Die Gründe sind so vielseitig wie hoffentlich nachvollziehbar:
Montag, 19. Mai 2014
Aethercircus Steampunkfestival 2014: Steampunk Princess Fashion Show und Casual Classic Minishooting
In Stade nahe Hamburg - naja ok, nicht ganz so weit weg von Stade, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nahezu gar nicht zu erreichen und mit dem Auto fast eine Stunde von Hamburg entfernt, genauer gesagt in der ehemaligen preußischen Festung namens Grauerort, findet seit 2013 das Steampunkfestival Aethercircus statt (2012, im ersten Jahr der Veranstaltung überhaupt, war der Austragungsort noch deutlich zentraler gelegen im Rathaus zu Stade, aber ich will jetzt mal nicht meckern, denn a) war ich zum ersten Mal überhaupt da, b) wurde ich auf dem Hin- und Rückweg netterweise mit dem Auto mitgenommen und c) ist die Festung Grauerort einfach eine hammergeile Location, perfekt für den Anlass und viel zu schade, um da keine Fotos zu machen... ich muss unbedingt noch mal mit ein paar tollen Leuten und Ideen hin! Da lassen sich sicherlich Dinge umsetzen, für die man in Hamburg vergeblich nach dem passenden Background sucht...
By Gizzy
Montag, 14. April 2014
Mittwoch, 5. März 2014
Classic Lolita Shooting mit Christian Schenkel
Ende November traf ich mich mit Christian Schenkel, um mein erstes und einziges Steampunkangehauchtes Outfit sowie eine Classic Lolita-Coord auf Bildern zu fassen zu bekommen.
Meine Favoritenbilder sind jetzt alle da und somit möchte ich diese mit euch teilen!
Montag, 27. Januar 2014
Shooting mit Lars Grötzinger im Januar 14
Das erste Shooting dieses Jahres hatte ich mit Lars Grötzinger. Die Zusammenarbeit gestaltete sich problemlos, weil wir beide dasselbe Ziel hatten: Ich wollte tolle neue sexy Bilder, aber ohne Akt, er wollte neue Bilder für sein Portfolio mit Dessous, weil er davon noch wenig präsentieren konnte. Passt ;)
Außerdem hatten wir bereits in 2011 und 2012 zwei Shootings erfolgreich über die Bühne gebracht, das merkt man dann auch - keine lange Vorrede oder endloses Austauschen per PN, kein vorheriges Beschnuppern bei 'nem Kaffee oder Warmwerden nötig. Finde ich immer sehr entspannt, weil ich zielgerichtetes und effizientes Arbeiten auch im Hobbybereich schätze!
NSFW... ok, ich will jetzt niemanden enttäuschen, aber zumindest auch nicht in Bedrängnis bringen :P
Außerdem hatten wir bereits in 2011 und 2012 zwei Shootings erfolgreich über die Bühne gebracht, das merkt man dann auch - keine lange Vorrede oder endloses Austauschen per PN, kein vorheriges Beschnuppern bei 'nem Kaffee oder Warmwerden nötig. Finde ich immer sehr entspannt, weil ich zielgerichtetes und effizientes Arbeiten auch im Hobbybereich schätze!
Sonntag, 26. Januar 2014
Parisurlaub November 2013 - Teil I
Hier ENDLICH MAL (meine Güte, ich hab echt zwei Monate verstreichen lassen weil ich immer so faul bin und das Gefühl habe, nie das einfangen zu können in meinem Text, was ich ausdrücken will -.-) ein kleiner Bericht zum Beginn unseres Parisurlaubs im November. Ich will versuchen, hier und da ein paar Tipps einzustreuen für Leute, die sich in Paris bzw. Frankreich nicht so gut auskennen und vielleicht auch vorhaben, zu Axes Femme und Baby dorthin zu pilgern :D
Meine Axes Femme-Besuche finden sich hier.
Ich war schon richtig oft in Paris, die Anzahl meiner Besuche rangiert zwischen 10 und 20. Mit meiner Familie natürlich, aber auch mal alleine, etwa wenn ich während eines Schüleraustauschs in den Vororten zur Schule gegangen bin oder als ich in meiner Bachelorstudienzeit einen Praktikumsplatz in der Schulverwaltung im Pariser Speckgürtel hatte, vor der Weiterfahrt in den Süden und zuletzt 2009 mit Martin. Trotzdem bin ich leider kein dezidierter Parisexperte. Aber mit der Zeit findet man so seine Ecken. Ich könnte auch weitere 10 oder 20 Male dorthin reisen! Es gibt so vieles, was ich noch immer nicht gesehen habe oder noch einmal erleben möchte. Hoffentlich kommt es dieses Jahr also wieder dazu.
Für mich ist Paris als "Hauptstadt des 19. Jahrhunderts" eh ein Ort, der mich magisch anzieht. So viele Straßen, die eigentlich nichts Besonderes verbergen, sind um Längen schöner als in anderen Städten und das allein wegen der Ästhetik, mit der Haussmann diese Stadt so geprägt hat. Aber auch abseits der stilgebenden Straßenzüge verzaubert mich Paris immer noch.
Bei unserem ersten gemeinsamen Parisurlaub war es mir wichtig, Martin alle möglichen großen Sehenswürdigkeiten zu zeigen, damit er eben auch mal sagen kann: "Ich war schon mal am Eiffelturm und hab mit meiner Freundin davor ein Knutschefoto gemacht/eine Kerze in Notre-Dame angezündet/bin über die Champs Elysée gelaufen..." Ja. Ok, das meiste haben wir irgendwie trotzdem wieder gesehen, was sich kaum vermeiden lässt. Und es gibt immer noch Standarddinger, die Martin nicht kennt, wie etwa die Grande Arche, wie mir spontan in den Sinn kommt. Die ich auch nicht sonderlich hübsch finde und er sicher erst recht nicht, aber die auf der Liste noch abzuhaken wäre. Aber gut, diesmal haben wir uns zumindest in der Theorie auf die Sehenswürdigkeiten beschränkt, die uns auf unseren Spaziergängen begegnet sind oder eben fußläufig zu unserer Unterkunft waren.
Sicher kann man innerhalb von vier Tagen viel mehr Sehenswürdigkeiten und anderes von Reiseführern angepriesenes anschauen, als wir es getan haben. Allerdings sind wir der Meinung, dass man eine Stadt zu Fuß besser erschließen kann - das benötigt natürlich seine Zeit und man schafft eben nicht so viel wie wenn man immer die Métro nehmen würde, aber man findet Plätze, die man sonst nie sehen würde, und kann in das Leben der Stadt besser eintauchen, denke ich.
Und günstiger ist es auch ;) Wogegen ein Métroticket mit 1,70 Euro lächerlich wenig kostet verglichen etwa mit den HVV-Preisen in Hamburg... Kauft euch übrigens lieber gleich ein "Carnet", also 10 Tickets auf einmal, das ist eine große Ersparnis. Die Automaten sind sehr einfach zu bedienen und ihr könnt auch auf Deutsch umschalten. Passt aber auf, nicht alle akzeptieren Scheine!
Übrigens ist der Schlüssel zu Paris wie zu Frankreich allgemein leider immer noch sehr die Sprache. Ich bin wirklich dankbar darüber, zweisprachig erzogen worden zu sein, weil es so vieles erleichtert. Ich höre immer wieder von Leuten, die Paris als unattraktives Pflaster betiteln, weil die Menschen dort so ruppig und unfreundlich seien oder so. Das kann ich absolut nicht bestätigen, und ich glaube, es liegt einfach an der Sprache. Versucht daher, euch an jemanden ranzuhängen, der gut Französisch spricht. Oder überwindet euch und kramt euer altes Schulfranzösisch raus, lernt ein paar Floskeln... es wird euch direkt honoriert werden. Und ich konnte anhand der Durchsagen im Flugzeug mal wieder hören, wie grottenschlecht französisches Englisch sein kann xD
Wir haben unseren Flug mit Air France gebucht. Ich hatte schlimmes gehört von dieser Fluglinie wie auch vom Flughafen Charles de Gaulle und war echt nervös. Und prompt vergaß dann auch die Flugbegleiterin, uns Getränke anzubieten und ließ unsere Reihe einfach aus O_o Nachdem wir kurz diskutierten, ob das echt daran lag, dass wir so billige Tickets bekommen hatten und wir uns nicht trauten, wie der typische Meckerdeutsche aufzumucken sprach ich den Fehler an und ich bekam gleich zwei Getränke und zwei Kekspackungen :P Man durfte übrigens nicht wählen zwischen Süß und Salzig, weder auf dem Hin- noch auf dem Rückflug.
Unser Hotel hatten wir über trivago gefunden, solche Vergleichsportale kann ich sowohl beim Fliegen als auch für die Unterkunft echt empfehlen. Es hatte eine echt gute Lage im nördlichen Paris, Montmartre mit Sacré-Coeur in Fußnähe.
Nur zwei Gehminuten von der Métrostation Pigalle entfernt (im Vergnügungsviertel der französischen Hauptstadt also, das aber gegenüber St. Pauli und Reeperbahn hier eher brav und sehr gezügelt wirkt) befand sich unser 2 Sterne-Hotel. Ein Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, innen anscheinend erst kürzlich renoviert. Für unsere Zwecke absolut ausreichend und bequem genug. Klar, Spabereich oder Fitnessraum sucht man hier vergebens, das brauche ich aber auch nicht - wenn ich nach Paris fahre, will ich die Stadt genießen und keinen Wellnessurlaub machen. Wie für Paris typisch, war das Zimmer sehr klein und das Bett umfasste 80 % des Raumes, was aber auch in Ordnung war. Bad mit Dusche, kleiner Fernseher (natürlich nur mit französischem Programm, weswegen ich für Martin "Super Nanny" und "Les reines du Shopping" (Shopping Queen, was aber auf Deutsch mal so um Längen besser ist, Trash und Unterhaltungs-TV ist eher das métier der Deutschen...) simultan übersetzt habe :D
Die Straßenzüge rund um unser Hotel sahen aus wie aus einem einfach gestalteten Videospiel aus den 90ern, wo sich jedes Geschäft alle drei Häuser weiter wiederholt: Musikfachgeschäft, Tanzbar, Massage, Gitarrenladen, Oben-ohne-Bar, Thaimassage, Musikladen, offensichtlicher Puff getarnt als Bar, Massage mit zwielichtigem Angebot...
Ja. Von dem zuvor beschriebenem sieht man jetzt auf diesem Foto leider recht wenig :P
Eine normal belebte Gegend mit der für Paris einfach typischen Architektur, super angebunden an den öffentlichen Nahverkehr, manche Sehenswürdigkeit in Fußnähe, der leichte Hauch des Anrüchigen, den jeder schätzt, der mal wie ich auf St. Pauli gewohnt hat, nur eben ohne die Sauftouris aus Pinneberg und Stade: Ich würde jedesmal wieder herkommen!
Wir sind an der Gare du Nord ausgestiegen und mit den Koffern bis zum Hotel gelaufen, weil ich keine Lust auf Umsteigen mit Koffern zur Rush Hour in der Métro hatte. Natürlich haben wir uns verlaufen, weil ich auch keine Karten lesen kann, aber immerhin fanden wir dadurch die Supermärkte im Umkreis, was auch nicht schlecht war ;) In Frankreich machen die meisten Supermärkte deutlich früher zu als in Deutschland, oft schon um 19 Uhr, aber in Paris selbst findet man immer wieder welche, die auch bis 21 Uhr oder länger aufhaben.
Wenn man schon in Montmartre schläft, sollte man auch dessen Wahrzeichen anschauen, und so führte unser erster Weg nach dem Ankommen und Auspacken zur Basilique Sacré-Cœur, der weißen Kirche über den Dächern von Paris. Es erfordert einen leichten Aufstieg und der Weg dahin führt durch romantische kleine Gässchen, wie man sie von Ansichtskarten kennt.
Das Innenleben der Kirche
Oh ja, à propos Ankommen. Übrigens gab es keinen Fön im Zimmer. Das war aber angekündigt, weswegen ich natürlich keinen mitnahm. Dass es einen geben sollte hieß also nur, dass man ihn entleihen konnte, aber der Night Auditor war total planlos und verlangte dann 30 (!!!) Euro Pfand für so ein Minireiseteil. Bekam ich natürlich am Ende wieder, aber echt mal... kostet sowas nicht 10 Euro? xD
Nachdem wir uns im nächstgelegenen Supermarkt Monoprix mit leckerem Zeug eingedeckt hatten (Bier und Chips "à l'ancienne", also nach alter Art produziert, Kekse, Haribogummitiere die in Frankreich anders schmecken als bei uns - schon die Haribo Schlümpfe in Wien waren von anderer Konsistenz als die dicken, festen deutschen) für den Abend im Hotelbett machten wir uns aufdie Suche nach etwas Essbarem.
Oh Mann, ich wünschte, wir hätten eine Selbstversorgerküche gehabt. Allein im Monoprix (der super sauber und toll ausgeleuchtet war, hach, ich liebe Supermärkte, wenn sie schön sind!...) hätte es so irre viele leckere Sachen gegeben.
Paris ist teuer. Manche unserer aktuellen Reiseführer machten die Angabe, dass man unter 30 Euro pro Person und Tag nichts Gutes zu essen bekommen würde, was meiner Ansicht nach einfach lächerlich ist. Das muss wirklich nicht sein, wie im nächsten Bericht noch zu sehen sein wird. Wir versuchten uns diesmal einfach an klassischem Fast Food, etwas, das auch in Deutschland immer geht: Döner!!! Einfach ans Ende der rue des Martyrs (eine der bekanntesten Straßen im Viertel) in einen Kebabladen (Döner heißt, wie auch in Saarbrücken, in Frankreich einfach nur "Kebab") rein. Ist auch in Paris etwas teurer als in Deutschland (4,50-5 Euro), geht aber um satt zu werden. Wobei, ich muss echt sagen, "deutscher Döner" ist der Beste. Ehrlich. Der Dönermann ratterte einige Saucen herunter, die ich nicht verstand, weil sie kuriose Spitznamen trugen, weswegen ich mich für uns einfach für Ketchup entschied. Später am Abend merkte ich, dass alle Leute immer "Sauce Samurai" wählten, was mich dann ärgerte, weil ich bis heute darüber nachdenke, was da wohl drin sein könnte? :D
Am Abend unternahmen wir den obligatorischen Spaziergang durchs Viertel und kamen so z. B. am Moulin Rouge vorbei:
Um diese Jahreszeit ist Paris zwar noch milder als Hamburg, aber auch bereits recht kühl, so dass ich mehr als glücklich war, mich später im Hotel aufwärmen zu können. Der Rest des Abend wurde begleitet von Polanskis "Der Gott des Gemetzels" mit Kate Winslet und Christoph Waltz sowie einer Flasche bière blonde der Marke La Goudale, 7,2 %, obergärig, nach einem Rezept aus dem 14. Jahrhundert, das Karamell, Koriander und Orange enthält. Beides sehr empfehlenswert. Lustig auch der Korkenverschluss.
So, und nun bin ich erstmal so froh drüber, dass ich überhaupt etwas geschrieben habe, dass ich hier schließe und darauf verweise, dass Teil II dann wirklich, wirklich bald noch folgen wird! Danke fürs Lesen :)
Meine Axes Femme-Besuche finden sich hier.
Ich war schon richtig oft in Paris, die Anzahl meiner Besuche rangiert zwischen 10 und 20. Mit meiner Familie natürlich, aber auch mal alleine, etwa wenn ich während eines Schüleraustauschs in den Vororten zur Schule gegangen bin oder als ich in meiner Bachelorstudienzeit einen Praktikumsplatz in der Schulverwaltung im Pariser Speckgürtel hatte, vor der Weiterfahrt in den Süden und zuletzt 2009 mit Martin. Trotzdem bin ich leider kein dezidierter Parisexperte. Aber mit der Zeit findet man so seine Ecken. Ich könnte auch weitere 10 oder 20 Male dorthin reisen! Es gibt so vieles, was ich noch immer nicht gesehen habe oder noch einmal erleben möchte. Hoffentlich kommt es dieses Jahr also wieder dazu.
Blick auf den Eiffelturm vom Quai d'Orsay
Für mich ist Paris als "Hauptstadt des 19. Jahrhunderts" eh ein Ort, der mich magisch anzieht. So viele Straßen, die eigentlich nichts Besonderes verbergen, sind um Längen schöner als in anderen Städten und das allein wegen der Ästhetik, mit der Haussmann diese Stadt so geprägt hat. Aber auch abseits der stilgebenden Straßenzüge verzaubert mich Paris immer noch.
Bei unserem ersten gemeinsamen Parisurlaub war es mir wichtig, Martin alle möglichen großen Sehenswürdigkeiten zu zeigen, damit er eben auch mal sagen kann: "Ich war schon mal am Eiffelturm und hab mit meiner Freundin davor ein Knutschefoto gemacht/eine Kerze in Notre-Dame angezündet/bin über die Champs Elysée gelaufen..." Ja. Ok, das meiste haben wir irgendwie trotzdem wieder gesehen, was sich kaum vermeiden lässt. Und es gibt immer noch Standarddinger, die Martin nicht kennt, wie etwa die Grande Arche, wie mir spontan in den Sinn kommt. Die ich auch nicht sonderlich hübsch finde und er sicher erst recht nicht, aber die auf der Liste noch abzuhaken wäre. Aber gut, diesmal haben wir uns zumindest in der Theorie auf die Sehenswürdigkeiten beschränkt, die uns auf unseren Spaziergängen begegnet sind oder eben fußläufig zu unserer Unterkunft waren.
Altes Parisfoto von 2009.
Sicher kann man innerhalb von vier Tagen viel mehr Sehenswürdigkeiten und anderes von Reiseführern angepriesenes anschauen, als wir es getan haben. Allerdings sind wir der Meinung, dass man eine Stadt zu Fuß besser erschließen kann - das benötigt natürlich seine Zeit und man schafft eben nicht so viel wie wenn man immer die Métro nehmen würde, aber man findet Plätze, die man sonst nie sehen würde, und kann in das Leben der Stadt besser eintauchen, denke ich.
Aussicht auf Paris von der Butte de Montmartre aus
Und günstiger ist es auch ;) Wogegen ein Métroticket mit 1,70 Euro lächerlich wenig kostet verglichen etwa mit den HVV-Preisen in Hamburg... Kauft euch übrigens lieber gleich ein "Carnet", also 10 Tickets auf einmal, das ist eine große Ersparnis. Die Automaten sind sehr einfach zu bedienen und ihr könnt auch auf Deutsch umschalten. Passt aber auf, nicht alle akzeptieren Scheine!
Übrigens ist der Schlüssel zu Paris wie zu Frankreich allgemein leider immer noch sehr die Sprache. Ich bin wirklich dankbar darüber, zweisprachig erzogen worden zu sein, weil es so vieles erleichtert. Ich höre immer wieder von Leuten, die Paris als unattraktives Pflaster betiteln, weil die Menschen dort so ruppig und unfreundlich seien oder so. Das kann ich absolut nicht bestätigen, und ich glaube, es liegt einfach an der Sprache. Versucht daher, euch an jemanden ranzuhängen, der gut Französisch spricht. Oder überwindet euch und kramt euer altes Schulfranzösisch raus, lernt ein paar Floskeln... es wird euch direkt honoriert werden. Und ich konnte anhand der Durchsagen im Flugzeug mal wieder hören, wie grottenschlecht französisches Englisch sein kann xD
Wir haben unseren Flug mit Air France gebucht. Ich hatte schlimmes gehört von dieser Fluglinie wie auch vom Flughafen Charles de Gaulle und war echt nervös. Und prompt vergaß dann auch die Flugbegleiterin, uns Getränke anzubieten und ließ unsere Reihe einfach aus O_o Nachdem wir kurz diskutierten, ob das echt daran lag, dass wir so billige Tickets bekommen hatten und wir uns nicht trauten, wie der typische Meckerdeutsche aufzumucken sprach ich den Fehler an und ich bekam gleich zwei Getränke und zwei Kekspackungen :P Man durfte übrigens nicht wählen zwischen Süß und Salzig, weder auf dem Hin- noch auf dem Rückflug.
Unser Hotel hatten wir über trivago gefunden, solche Vergleichsportale kann ich sowohl beim Fliegen als auch für die Unterkunft echt empfehlen. Es hatte eine echt gute Lage im nördlichen Paris, Montmartre mit Sacré-Coeur in Fußnähe.
Nur zwei Gehminuten von der Métrostation Pigalle entfernt (im Vergnügungsviertel der französischen Hauptstadt also, das aber gegenüber St. Pauli und Reeperbahn hier eher brav und sehr gezügelt wirkt) befand sich unser 2 Sterne-Hotel. Ein Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, innen anscheinend erst kürzlich renoviert. Für unsere Zwecke absolut ausreichend und bequem genug. Klar, Spabereich oder Fitnessraum sucht man hier vergebens, das brauche ich aber auch nicht - wenn ich nach Paris fahre, will ich die Stadt genießen und keinen Wellnessurlaub machen. Wie für Paris typisch, war das Zimmer sehr klein und das Bett umfasste 80 % des Raumes, was aber auch in Ordnung war. Bad mit Dusche, kleiner Fernseher (natürlich nur mit französischem Programm, weswegen ich für Martin "Super Nanny" und "Les reines du Shopping" (Shopping Queen, was aber auf Deutsch mal so um Längen besser ist, Trash und Unterhaltungs-TV ist eher das métier der Deutschen...) simultan übersetzt habe :D
Die Straßenzüge rund um unser Hotel sahen aus wie aus einem einfach gestalteten Videospiel aus den 90ern, wo sich jedes Geschäft alle drei Häuser weiter wiederholt: Musikfachgeschäft, Tanzbar, Massage, Gitarrenladen, Oben-ohne-Bar, Thaimassage, Musikladen, offensichtlicher Puff getarnt als Bar, Massage mit zwielichtigem Angebot...
Ja. Von dem zuvor beschriebenem sieht man jetzt auf diesem Foto leider recht wenig :P
Eine normal belebte Gegend mit der für Paris einfach typischen Architektur, super angebunden an den öffentlichen Nahverkehr, manche Sehenswürdigkeit in Fußnähe, der leichte Hauch des Anrüchigen, den jeder schätzt, der mal wie ich auf St. Pauli gewohnt hat, nur eben ohne die Sauftouris aus Pinneberg und Stade: Ich würde jedesmal wieder herkommen!
Wir sind an der Gare du Nord ausgestiegen und mit den Koffern bis zum Hotel gelaufen, weil ich keine Lust auf Umsteigen mit Koffern zur Rush Hour in der Métro hatte. Natürlich haben wir uns verlaufen, weil ich auch keine Karten lesen kann, aber immerhin fanden wir dadurch die Supermärkte im Umkreis, was auch nicht schlecht war ;) In Frankreich machen die meisten Supermärkte deutlich früher zu als in Deutschland, oft schon um 19 Uhr, aber in Paris selbst findet man immer wieder welche, die auch bis 21 Uhr oder länger aufhaben.
Wenn man schon in Montmartre schläft, sollte man auch dessen Wahrzeichen anschauen, und so führte unser erster Weg nach dem Ankommen und Auspacken zur Basilique Sacré-Cœur, der weißen Kirche über den Dächern von Paris. Es erfordert einen leichten Aufstieg und der Weg dahin führt durch romantische kleine Gässchen, wie man sie von Ansichtskarten kennt.
Blick auf den Eiffelturm - den wir während des gesamten Aufenthalts immer nur aus der Ferne erblicken sollten -
vom höchsten Punkt in Paris aus
Oh ja, à propos Ankommen. Übrigens gab es keinen Fön im Zimmer. Das war aber angekündigt, weswegen ich natürlich keinen mitnahm. Dass es einen geben sollte hieß also nur, dass man ihn entleihen konnte, aber der Night Auditor war total planlos und verlangte dann 30 (!!!) Euro Pfand für so ein Minireiseteil. Bekam ich natürlich am Ende wieder, aber echt mal... kostet sowas nicht 10 Euro? xD
Nachdem wir uns im nächstgelegenen Supermarkt Monoprix mit leckerem Zeug eingedeckt hatten (Bier und Chips "à l'ancienne", also nach alter Art produziert, Kekse, Haribogummitiere die in Frankreich anders schmecken als bei uns - schon die Haribo Schlümpfe in Wien waren von anderer Konsistenz als die dicken, festen deutschen) für den Abend im Hotelbett machten wir uns aufdie Suche nach etwas Essbarem.
Oh Mann, ich wünschte, wir hätten eine Selbstversorgerküche gehabt. Allein im Monoprix (der super sauber und toll ausgeleuchtet war, hach, ich liebe Supermärkte, wenn sie schön sind!...) hätte es so irre viele leckere Sachen gegeben.
Paris ist teuer. Manche unserer aktuellen Reiseführer machten die Angabe, dass man unter 30 Euro pro Person und Tag nichts Gutes zu essen bekommen würde, was meiner Ansicht nach einfach lächerlich ist. Das muss wirklich nicht sein, wie im nächsten Bericht noch zu sehen sein wird. Wir versuchten uns diesmal einfach an klassischem Fast Food, etwas, das auch in Deutschland immer geht: Döner!!! Einfach ans Ende der rue des Martyrs (eine der bekanntesten Straßen im Viertel) in einen Kebabladen (Döner heißt, wie auch in Saarbrücken, in Frankreich einfach nur "Kebab") rein. Ist auch in Paris etwas teurer als in Deutschland (4,50-5 Euro), geht aber um satt zu werden. Wobei, ich muss echt sagen, "deutscher Döner" ist der Beste. Ehrlich. Der Dönermann ratterte einige Saucen herunter, die ich nicht verstand, weil sie kuriose Spitznamen trugen, weswegen ich mich für uns einfach für Ketchup entschied. Später am Abend merkte ich, dass alle Leute immer "Sauce Samurai" wählten, was mich dann ärgerte, weil ich bis heute darüber nachdenke, was da wohl drin sein könnte? :D
Am Abend unternahmen wir den obligatorischen Spaziergang durchs Viertel und kamen so z. B. am Moulin Rouge vorbei:
Um diese Jahreszeit ist Paris zwar noch milder als Hamburg, aber auch bereits recht kühl, so dass ich mehr als glücklich war, mich später im Hotel aufwärmen zu können. Der Rest des Abend wurde begleitet von Polanskis "Der Gott des Gemetzels" mit Kate Winslet und Christoph Waltz sowie einer Flasche bière blonde der Marke La Goudale, 7,2 %, obergärig, nach einem Rezept aus dem 14. Jahrhundert, das Karamell, Koriander und Orange enthält. Beides sehr empfehlenswert. Lustig auch der Korkenverschluss.
feat. mein Fuß in Gammelstricksocken
Mittwoch, 1. Januar 2014
Restrospektive Vorsätze 2013 - Pläne für 2014
Nachdem ich 2013 mit viel Essen beendet und 2014 mit viel Essen begrüßt habe, wird es Zeit, mal einen Abgleich zu machen zwischen dem, was sein sollte und dem, was war. Ich schätze, das Fazit wird so 50/50 enden, Gleichstand zwischen "gerade so geschafft" und "gnadenloser fail" ;)
Ich klopfe dann mal meine Vorsätze aus 2013 auf ihren Realitätsfaktor ab:
" mehr Lolitafotos machen"
Ein Erfolg auf der ganzen Linie! Meet-ups mit kurzen Fotosequenzen mal ausgenommen, habe ich - wenn ich das richtig rekonstruiert habe - 2013 sechs lolitabezogene Shootings absolviert. Von einem Shooting aus dem November warte ich noch auf die restlichen Ergebnisse. Das ist doch eine gute Bilanz. Ich muss das dieses Jahr unbedingt beibehalten.
Kleine Vorschau aus dem Shooting mit Christian Schenkel
"häufiger Lolita tragen"
Das war auf jeden Fall schon mal nicht erfolgreich, denn abgesehen von - diesmal eher wenigen - Treffen und Shootings habe ich meine Lolitakleider auch letztes Jahr im Schrank versauern lassen. Es gab nur zwei Gelegenheiten, an die ich mich konkret erinnere, zu denen ich mich alleine aufgerüscht habe: Der Kinobesuch von Ludwig II. und einem random Tag in meinem Urlaub, an dem ich zum Shoppen von Weihnachtsgeschenken Innocent World getragen habe. Schlecht, sehr schlecht. Meinen braunen Innocent World-Rock habe ich noch gar nicht getragen, dabei kann man Casual doch immer mal gut in den Alltag integrieren. Dödömm.
Das gute Stück in Braun, Ribbon Pocket Skirt, wartet noch auf seinen Auftritt
"nach NRW fahren um Leute zu besuchen und für ein Shooting mit Robert"
Offensichtlich bin ich auch hier grandios gescheitert. Ich rede mich mal damit heraus, dass 2013 mit Prüfung, Abschluss, Beginn des neuen Jobs, intensiver Einarbeitung und Zurechtfinden im neuen Erwachsenenleben zu viel Energie gefressen hat. Dieser Punkt muss daher auf die 2014-Liste mit aufgenommen werden!
"Lady Rose-Treffen"
Ahahaha, das Kleid habe ich längst verkauft xD Ich hoffe, 2014 kommt es wenigstens zu einem Rose Toilette-Treffen!
Verließ mich 2013: Mini-sleeve Lady Rose JSK. Ja ich weiß, es lässt tief blicken - wörtlich gemeint.
"nur noch Dinge kaufen, von denen ich auch 100 %-ig überzeugt bin."
Tja, also auf Lolita bezogen ist das recht gut eingehalten worden. Wobei ich insgeheim natürlich weiß, dass ich mein Orlane JSK von der Innocent World Tea Party sicher nicht gekauft habe, weil es zu meinen Traumkleidern gehört, und es ganz bestimmt weichen muss für ein Kleid, das mir deutlich mehr zusagt.
"es mit den Kontaktlinsen gebacken bekommen und neuen Versuch starten damit"
Hat super geklappt. Mit den 1-day Acuvue Moist habe ich Kontaktlinsen gefunden, die ich sehr gut vertrage und ich kann sie sogar in weniger als 5 Minuten einsetzen xD Woohoo. Ich bin stolz auf mich. Ich will 2014 mal sehen, ob ich gut verträgliche 2-Wochen-Linsen finde.
"weniger pessimistisch denken"
Ach komm. Daran glaubte ich doch selbst nicht, als ich das niederschrieb :P Als erfahrener Pessimist wusste ich, dass ich das nicht würde einhalten können.
Es folgen nun meine
Pläne und Vorsätze für 2014!
Lolitabezogen:
- Kein neues Kleid kaufen bis mindestens zu meinem Geburtstag im Mai. Ich habe immer noch ungetragenes im Schrank bzw. Kleider, die nicht häufig genug gewürdigt werden und das Tageslicht erblicken. Solange ich Lolita so selten trage, kann ich auch den Kauf von Neuem nicht rechtfertigen.
- Konsequenz daher: Häufiger Lolita tragen! Mut zur Rüsche!!! :D
- nach NRW fahren und Leute besuchen, wie z. B. Quini und Robert... also ernsthaft jetzt!!
- den Blog nicht mehr so häufig brach liegen lassen. Die 52 Challenge abschließen, meinen Parisurlaub auch endlich mal zu Ende verewigen und generell mehr schreiben
- 2014 endlich mal nicht nur für Dunkelsüß am Computer tätig sein, sondern auch mit die Cons aufmischen am Stand und bei Fashion Shows.
Ich klopfe dann mal meine Vorsätze aus 2013 auf ihren Realitätsfaktor ab:
" mehr Lolitafotos machen"
Ein Erfolg auf der ganzen Linie! Meet-ups mit kurzen Fotosequenzen mal ausgenommen, habe ich - wenn ich das richtig rekonstruiert habe - 2013 sechs lolitabezogene Shootings absolviert. Von einem Shooting aus dem November warte ich noch auf die restlichen Ergebnisse. Das ist doch eine gute Bilanz. Ich muss das dieses Jahr unbedingt beibehalten.
Kleine Vorschau aus dem Shooting mit Christian Schenkel
"häufiger Lolita tragen"
Das war auf jeden Fall schon mal nicht erfolgreich, denn abgesehen von - diesmal eher wenigen - Treffen und Shootings habe ich meine Lolitakleider auch letztes Jahr im Schrank versauern lassen. Es gab nur zwei Gelegenheiten, an die ich mich konkret erinnere, zu denen ich mich alleine aufgerüscht habe: Der Kinobesuch von Ludwig II. und einem random Tag in meinem Urlaub, an dem ich zum Shoppen von Weihnachtsgeschenken Innocent World getragen habe. Schlecht, sehr schlecht. Meinen braunen Innocent World-Rock habe ich noch gar nicht getragen, dabei kann man Casual doch immer mal gut in den Alltag integrieren. Dödömm.
Das gute Stück in Braun, Ribbon Pocket Skirt, wartet noch auf seinen Auftritt
"nach NRW fahren um Leute zu besuchen und für ein Shooting mit Robert"
Offensichtlich bin ich auch hier grandios gescheitert. Ich rede mich mal damit heraus, dass 2013 mit Prüfung, Abschluss, Beginn des neuen Jobs, intensiver Einarbeitung und Zurechtfinden im neuen Erwachsenenleben zu viel Energie gefressen hat. Dieser Punkt muss daher auf die 2014-Liste mit aufgenommen werden!
"Lady Rose-Treffen"
Ahahaha, das Kleid habe ich längst verkauft xD Ich hoffe, 2014 kommt es wenigstens zu einem Rose Toilette-Treffen!
"nur noch Dinge kaufen, von denen ich auch 100 %-ig überzeugt bin."
Tja, also auf Lolita bezogen ist das recht gut eingehalten worden. Wobei ich insgeheim natürlich weiß, dass ich mein Orlane JSK von der Innocent World Tea Party sicher nicht gekauft habe, weil es zu meinen Traumkleidern gehört, und es ganz bestimmt weichen muss für ein Kleid, das mir deutlich mehr zusagt.
"es mit den Kontaktlinsen gebacken bekommen und neuen Versuch starten damit"
Hat super geklappt. Mit den 1-day Acuvue Moist habe ich Kontaktlinsen gefunden, die ich sehr gut vertrage und ich kann sie sogar in weniger als 5 Minuten einsetzen xD Woohoo. Ich bin stolz auf mich. Ich will 2014 mal sehen, ob ich gut verträgliche 2-Wochen-Linsen finde.
"weniger pessimistisch denken"
Ach komm. Daran glaubte ich doch selbst nicht, als ich das niederschrieb :P Als erfahrener Pessimist wusste ich, dass ich das nicht würde einhalten können.
Es folgen nun meine
Pläne und Vorsätze für 2014!
Lolitabezogen:
- Kein neues Kleid kaufen bis mindestens zu meinem Geburtstag im Mai. Ich habe immer noch ungetragenes im Schrank bzw. Kleider, die nicht häufig genug gewürdigt werden und das Tageslicht erblicken. Solange ich Lolita so selten trage, kann ich auch den Kauf von Neuem nicht rechtfertigen.
- Konsequenz daher: Häufiger Lolita tragen! Mut zur Rüsche!!! :D
- nach NRW fahren und Leute besuchen, wie z. B. Quini und Robert... also ernsthaft jetzt!!
- den Blog nicht mehr so häufig brach liegen lassen. Die 52 Challenge abschließen, meinen Parisurlaub auch endlich mal zu Ende verewigen und generell mehr schreiben
- 2014 endlich mal nicht nur für Dunkelsüß am Computer tätig sein, sondern auch mit die Cons aufmischen am Stand und bei Fashion Shows.
Abseits von Lolita:
- einen privater Plan in die Tat umsetzen, von dem ich erst erzählen werde, sollte er 2014 realisiert werden können *psst*
- - Mich bewerben und einen neuen Job finden, da im
März 2015 mein Projekt ausläuft und ich keine Lust habe auf Riesenstress vor
Vertragsende sowie überbrückendes Arbeitslosengeld I – ich weiß von Freunden,
dass sie diese Zeit sogar echt genießen konnten, aber ich bin zu sehr
Sicherheitsfreak. Und ich freue mich auf eine neue Herausforderung und etwas Umbruch
- - Endlich aus der Kosmetikakne von letzter Zeit
lernen und nicht dauernd altbewährte Produkte gegen Neues ersetzen, nur um diese dann nicht zu vertragen.
I Ich bin gespannt, wie meine Bilanz dann im Januar 2015 ausfällt :)
F Frohes neues Jahr euch allen!
Freitag, 29. November 2013
Axes Femme/Anecdote-Shop in Paris
Wir kommen gerade aus unserem (leider viel zu kurzen ;_;) Parisurlaub zurück. Bevor ich mich an den sicher recht langen Eintrag zum Urlaub an sich setze, will ich dem neu eröffneten Shop der japanischen Marke Axe Femmes einen eigenen Beitrag widmen, weil das sicherlich viele interessiert. Es haben in meinem Bekanntenkreis ja schon einige angekündigt, dass sie noch dieses Jahr bzw. in 2014 ebenfalls hinpilgern wollen, das kann eure Vorfreude dann ja nochmals anheizen :D
Axe Femmes ist von der Preisklasse her so ein bisschen das "japanische H&M" oder so, deutlich günstiger als Lolitamarken, mit einem verspielt-eleganten Stil, den man gut in Lolita oder andere japanische Stile integrieren kann, der aber für sich genommen als Alltagslook mit mädchenhaftem und romantischem Touch super funktioniert. In unseren Breitengraden fällt man mit den Teilen sowieso sofort auf, weil es solche detailverliebten und niedlichen Klamotten ohnehin kaum in den Läden zu kaufen gibt.
Dass Axe Femmes im Oktober in Paris eröffnete, hat meinen Entschluss, dieses Jahr wieder in die französische Hauptstadt zu reisen, noch deutlich bestärkt! Für Japanophile ist Paris eh ein Shopping- und kulinarisches Paradies, denn was viele nicht wissen ist, dass Franzosen im Allgemeinen sehr japanbegeistert sind. Ich habe auch noch nie eine Stadt erlebt, an der es an jeder Ecke japanische Restaurants gibt, ausgenommen in Japan natürlich. Aber da greife ich meinen nächsten Eintrag vorweg.
Der Shop liegt im hippen Viertel namens Marais, lokalisiert im 3. und 4. Arrondissement. Das Marais ist mittlerweile ziemlich angesagt, weil sich dort eine Menge Modeboutiquen angesiedelt haben - von kleinen Designern bis zu großen, populären Häusern wie etwa Michael Kors (die übrigens in derselben Straße liegen wie Axes Femme und ich habe wieder einige Taschen gesehen, die ich "brauche" xD) oder Fred Perry (hier hat sich auch mal Martin modetechnisch wohlfühlen können ;) ).
Es hat mittlerweile den Ruf, ziemlich von Touristen überlaufen zu sein, was ich aber nicht bestätigen kann. Der November ist ein sehr guter Monat, um Paris zu besuchen, weil er für viele durch die niedrigen Temperaturen zu unattraktiv ist (aber wer in Hamburg lebt, für den sind 5-7 Grad noch warm xD), daher hat man relativ seine Ruhe vor riesigen Touristenhorden, selbst an Hot Spots wie dem Louvre und Co.
Das Marais ist ein interessantes Viertel, nicht nur für Modebegeisterte, sondern auch aus architektonischer Hinsicht: Es ist weitestgehend verschont geblieben von der Haussmannschen Renovierungswut im 19. Jahrhundert und man kann auf mittelalterlichen Pfaden wandeln. Ebenso ist hier die Zentrale der jüdischen Gemeinde in Paris und eine der Anlaufpunkte für die LGBT-Community. Aber dazu mehr in einem weiteren Beitrag!
Um zu Axe Femmes zu gelangen, nimmt man am besten die Metrolinie 1 (gelb) bis Saint-Paul. Ihr nehmt dann den Ausgang Rue de Rivoli, überquert diese und lauft dann hoch ins Viertel hinein. Die Adresse ist Rue des Francs Bourgeois 47. Wer ein bisschen mehr vom Viertel sehen will und auch gleich eine Pariser Sehenswürdigkeit auf dem Weg "abhaken" möchte, sollte an der Station Chemin Vert der Linie 8 (violett) aussteigen und den Place des Vosges besichtigen, ein Pariser Platz par excellence sozusagen, er gilt als der schönste unter den königlichen Plätzen der Stadt und stammt aus dem Beginn des 17. Jahrhundert. Von da aus läuft man von der Straße Place des Vosges einfach nach links die Rue des Francs Bourgeois entlang. Aber ich warne euch, die Straße erscheint seeehr sehr lang, wenn man ungeduldig ist und sich auf den Shop freut ;)
Denkt daran, in Frankreich haben die Geschäfte nicht so lange auf wie bei uns! Axes Femme hat zumindest bis 19.30 Uhr auf, sogar am Sonntag. Montags öffnen sie um 13 Uhr ihre Türen, dienstags bis samstags um 10.30 Uhr, sonntags um 12 Uhr.
Der Laden hat zwei Etagen, im Erdgeschoss befindet sich Anecdote - eine Untermarke, die speziell für den französischen Markt entworfen wurde, und im Untergeschoss findet ihr die eigentliche Axe Femmes-Marke.
Der Shop ist weitläufig, sehr hell, riecht ziemlich charakteristisch (mich hat es leider ziemlich schnell gestört ^^; Martin fand ihn aber angenehm, er meinte es riecht nach Jasmintee) nach dem hauseigenen Parfum, die Deko ist holzlastig, mit einem romantischen Vintagetouch. An den Wänden hängen Bilddarstellungen von Mucha oder vom Paris der 20er Jahre. Allein sich darin umzuschauen macht Freude. Es waren an beiden Tagen zwei bis drei Verkäuferinnen da, die einen äußerst freundlich empfangen und beraten. Da ich selbst französisch spreche, weiß ich aber nicht, wie ihre Englischkenntnisse so sind.
Die Musik, die gespielt wird, passt perfekt zum Ambiente der Boutique: Der Soundtrack von Amélie Poulain, Songs von Charles Trenet, Django Reinhardt und anderen französischen Stars der 30er und 40er, Neo-Swing...
Anecdote wartet mit größeren Größen auf, S, M und L sind die Unterteilungen. Der Stil soll sich eher an den Pariser Schick anlehnen, aber ich finde, man erkennt kaum einen Unterschied, sowohl oben als auch unten ist alles toll ;) Die Preise sind im Erdgeschoss etwas gehobener, ein Kleid kostet um die 100 Euro. Unten findet man hingegen Kleider ab 60 Euro.
Oben liegt auch ein Tischchen mit süßen Accessoires, Handschuhe, Ohrschützer, Mützen (ab 30 Euro). Das Fell ist übrigens Kaninchenfell (steht da auch, "lapin", darauf müsst ihr achten wenn ihr auf Echtpelz verzichten wollt). Dafür ist das Fell an der Kleidung in der Regel künstlichen Ursprungs.
An der Kasse oben befinden sich noch Accessoires wie Ketten oder Haarreifen. Zwischendrin findet man Taschen, es gibt auch Strumpfhosen mit Prints (um die 15 Euro).
Die Schuhe bzw. Stiefel gibt es in M und L und wenn ihr, wie ich, kleine Füße habt (unter deutscher Größe 38) und eher zierliche Waden werdet ihr super enttäuscht sein - Stiefel in M waren mir viel zu groß ;_; Nein, da helfen auch keine dicken Strümpfe oder Einlagen. Aber der europäischen Mehrheit werden sie passen. Sie kosten übrigens 60-90 Euro.
Man muss nicht extra Bescheid geben, wenn man etwas anprobieren möchte, doch wenn ihr etwas kaufen wollt, beachtet, dass die Kleidung im Shop Ausstellungsstücke sind, ihr bekommt also auf Nachfrage hin aus dem Lager neue Teile zum Kaufen. Kabinen gibt es auf beiden Etagen. In der Umkleide für Kinder hängt eine Schaukel <3
Ich finde die Preise in Ordnung, selbst wenn sie für diejenigen, die bereits in Japan bei AF eingekauft haben, sicher ein kleiner Schock sein werden, denn die Sachen sind schon etwas teurer (wie bei Baby eben auch). Trotzdem nicht deutlich teurer als etwa bei Zara z. B., dafür aber einfach einfallsreicher und etwas Besonderes! Weil selbst Martin das so sah und er das Outfit der Verkäuferin am ersten Tag so schick fand, ermunterte er mich zu einem zweiten Besuch im Shop - dazu sagte ich natürlich nicht nein und kaufte das Outfit gleich nach ;)
Die Einkäufe werden wie bei Baby in hellrosanes Papier eingelegt und als kleines Gimmick gibt es den aktuellen Katalog dazu. Der zeigt aber nur die Kollektion von Axes Femmes, von Anecdote gibt es noch keinen. Der soll aber noch folgen, wie man mir mitteilte.
Wenn ihr danach eine Stärkung braucht: 5 Minuten vom Shop findet ihr Princess Crêpes, wo euch niedliche Verkäuferinnen in Lolita großzügig gefüllte Crêpes nach japanischer Art servieren!
Übrigens dürft ihr Fotos schießen und verbreiten, soviel ihr wollt. Die Mitarbeiterinnen freuen sich, wenn schöne Erinnerungen an den Aufenthalt im Laden geteilt werden!
Mittlerweile kann man auch Bestellungen über Facebook bzw. Mail aufgeben. Es muss über Paypal oder Scheck im Voraus bezahlt werden und schon geht's los. Das ist doch mal eine tolle Neuigkeit auch für die, die in nächster Zeit nicht selbst nach Paris kommen können.
Schlechtes Handyfoto zeigt meine Einkäufe: Eine Bluse in Creme mit brauner Schleife und Brosche und die Kombi aus langem schwarzen Pulli und darunter cremefarbener Bluse (beides festgenäht und nicht getrennt tragbar) mit Brosche, die optional befestigt werden kann.
Danke an Martin für die Fotos :)
Axe Femmes ist von der Preisklasse her so ein bisschen das "japanische H&M" oder so, deutlich günstiger als Lolitamarken, mit einem verspielt-eleganten Stil, den man gut in Lolita oder andere japanische Stile integrieren kann, der aber für sich genommen als Alltagslook mit mädchenhaftem und romantischem Touch super funktioniert. In unseren Breitengraden fällt man mit den Teilen sowieso sofort auf, weil es solche detailverliebten und niedlichen Klamotten ohnehin kaum in den Läden zu kaufen gibt.
Meine Shoppingausbeute aus Paris
Dass Axe Femmes im Oktober in Paris eröffnete, hat meinen Entschluss, dieses Jahr wieder in die französische Hauptstadt zu reisen, noch deutlich bestärkt! Für Japanophile ist Paris eh ein Shopping- und kulinarisches Paradies, denn was viele nicht wissen ist, dass Franzosen im Allgemeinen sehr japanbegeistert sind. Ich habe auch noch nie eine Stadt erlebt, an der es an jeder Ecke japanische Restaurants gibt, ausgenommen in Japan natürlich. Aber da greife ich meinen nächsten Eintrag vorweg.
Der Shop liegt im hippen Viertel namens Marais, lokalisiert im 3. und 4. Arrondissement. Das Marais ist mittlerweile ziemlich angesagt, weil sich dort eine Menge Modeboutiquen angesiedelt haben - von kleinen Designern bis zu großen, populären Häusern wie etwa Michael Kors (die übrigens in derselben Straße liegen wie Axes Femme und ich habe wieder einige Taschen gesehen, die ich "brauche" xD) oder Fred Perry (hier hat sich auch mal Martin modetechnisch wohlfühlen können ;) ).
Es hat mittlerweile den Ruf, ziemlich von Touristen überlaufen zu sein, was ich aber nicht bestätigen kann. Der November ist ein sehr guter Monat, um Paris zu besuchen, weil er für viele durch die niedrigen Temperaturen zu unattraktiv ist (aber wer in Hamburg lebt, für den sind 5-7 Grad noch warm xD), daher hat man relativ seine Ruhe vor riesigen Touristenhorden, selbst an Hot Spots wie dem Louvre und Co.
Derp Face nach dem Shoppingtrip
Das Marais ist ein interessantes Viertel, nicht nur für Modebegeisterte, sondern auch aus architektonischer Hinsicht: Es ist weitestgehend verschont geblieben von der Haussmannschen Renovierungswut im 19. Jahrhundert und man kann auf mittelalterlichen Pfaden wandeln. Ebenso ist hier die Zentrale der jüdischen Gemeinde in Paris und eine der Anlaufpunkte für die LGBT-Community. Aber dazu mehr in einem weiteren Beitrag!
Um zu Axe Femmes zu gelangen, nimmt man am besten die Metrolinie 1 (gelb) bis Saint-Paul. Ihr nehmt dann den Ausgang Rue de Rivoli, überquert diese und lauft dann hoch ins Viertel hinein. Die Adresse ist Rue des Francs Bourgeois 47. Wer ein bisschen mehr vom Viertel sehen will und auch gleich eine Pariser Sehenswürdigkeit auf dem Weg "abhaken" möchte, sollte an der Station Chemin Vert der Linie 8 (violett) aussteigen und den Place des Vosges besichtigen, ein Pariser Platz par excellence sozusagen, er gilt als der schönste unter den königlichen Plätzen der Stadt und stammt aus dem Beginn des 17. Jahrhundert. Von da aus läuft man von der Straße Place des Vosges einfach nach links die Rue des Francs Bourgeois entlang. Aber ich warne euch, die Straße erscheint seeehr sehr lang, wenn man ungeduldig ist und sich auf den Shop freut ;)
Denkt daran, in Frankreich haben die Geschäfte nicht so lange auf wie bei uns! Axes Femme hat zumindest bis 19.30 Uhr auf, sogar am Sonntag. Montags öffnen sie um 13 Uhr ihre Türen, dienstags bis samstags um 10.30 Uhr, sonntags um 12 Uhr.
Im Erdgeschoss
Der Laden hat zwei Etagen, im Erdgeschoss befindet sich Anecdote - eine Untermarke, die speziell für den französischen Markt entworfen wurde, und im Untergeschoss findet ihr die eigentliche Axe Femmes-Marke.
Der Shop ist weitläufig, sehr hell, riecht ziemlich charakteristisch (mich hat es leider ziemlich schnell gestört ^^; Martin fand ihn aber angenehm, er meinte es riecht nach Jasmintee) nach dem hauseigenen Parfum, die Deko ist holzlastig, mit einem romantischen Vintagetouch. An den Wänden hängen Bilddarstellungen von Mucha oder vom Paris der 20er Jahre. Allein sich darin umzuschauen macht Freude. Es waren an beiden Tagen zwei bis drei Verkäuferinnen da, die einen äußerst freundlich empfangen und beraten. Da ich selbst französisch spreche, weiß ich aber nicht, wie ihre Englischkenntnisse so sind.
Die Kinderecke
Anecdote wartet mit größeren Größen auf, S, M und L sind die Unterteilungen. Der Stil soll sich eher an den Pariser Schick anlehnen, aber ich finde, man erkennt kaum einen Unterschied, sowohl oben als auch unten ist alles toll ;) Die Preise sind im Erdgeschoss etwas gehobener, ein Kleid kostet um die 100 Euro. Unten findet man hingegen Kleider ab 60 Euro.
Oben liegt auch ein Tischchen mit süßen Accessoires, Handschuhe, Ohrschützer, Mützen (ab 30 Euro). Das Fell ist übrigens Kaninchenfell (steht da auch, "lapin", darauf müsst ihr achten wenn ihr auf Echtpelz verzichten wollt). Dafür ist das Fell an der Kleidung in der Regel künstlichen Ursprungs.
An der Kasse oben befinden sich noch Accessoires wie Ketten oder Haarreifen. Zwischendrin findet man Taschen, es gibt auch Strumpfhosen mit Prints (um die 15 Euro).
Die Schuhe bzw. Stiefel gibt es in M und L und wenn ihr, wie ich, kleine Füße habt (unter deutscher Größe 38) und eher zierliche Waden werdet ihr super enttäuscht sein - Stiefel in M waren mir viel zu groß ;_; Nein, da helfen auch keine dicken Strümpfe oder Einlagen. Aber der europäischen Mehrheit werden sie passen. Sie kosten übrigens 60-90 Euro.
Man muss nicht extra Bescheid geben, wenn man etwas anprobieren möchte, doch wenn ihr etwas kaufen wollt, beachtet, dass die Kleidung im Shop Ausstellungsstücke sind, ihr bekommt also auf Nachfrage hin aus dem Lager neue Teile zum Kaufen. Kabinen gibt es auf beiden Etagen. In der Umkleide für Kinder hängt eine Schaukel <3
Ich finde die Preise in Ordnung, selbst wenn sie für diejenigen, die bereits in Japan bei AF eingekauft haben, sicher ein kleiner Schock sein werden, denn die Sachen sind schon etwas teurer (wie bei Baby eben auch). Trotzdem nicht deutlich teurer als etwa bei Zara z. B., dafür aber einfach einfallsreicher und etwas Besonderes! Weil selbst Martin das so sah und er das Outfit der Verkäuferin am ersten Tag so schick fand, ermunterte er mich zu einem zweiten Besuch im Shop - dazu sagte ich natürlich nicht nein und kaufte das Outfit gleich nach ;)
Die Einkäufe werden wie bei Baby in hellrosanes Papier eingelegt und als kleines Gimmick gibt es den aktuellen Katalog dazu. Der zeigt aber nur die Kollektion von Axes Femmes, von Anecdote gibt es noch keinen. Der soll aber noch folgen, wie man mir mitteilte.
Wenn ihr danach eine Stärkung braucht: 5 Minuten vom Shop findet ihr Princess Crêpes, wo euch niedliche Verkäuferinnen in Lolita großzügig gefüllte Crêpes nach japanischer Art servieren!
Übrigens dürft ihr Fotos schießen und verbreiten, soviel ihr wollt. Die Mitarbeiterinnen freuen sich, wenn schöne Erinnerungen an den Aufenthalt im Laden geteilt werden!
Mittlerweile kann man auch Bestellungen über Facebook bzw. Mail aufgeben. Es muss über Paypal oder Scheck im Voraus bezahlt werden und schon geht's los. Das ist doch mal eine tolle Neuigkeit auch für die, die in nächster Zeit nicht selbst nach Paris kommen können.
Schlechtes Handyfoto zeigt meine Einkäufe: Eine Bluse in Creme mit brauner Schleife und Brosche und die Kombi aus langem schwarzen Pulli und darunter cremefarbener Bluse (beides festgenäht und nicht getrennt tragbar) mit Brosche, die optional befestigt werden kann.
Danke an Martin für die Fotos :)
Samstag, 2. November 2013
Lolita 52 challenge: 16, 10 facts about my Lolita wardrobe
1. Isch abe gar keine Kleiderschrank!
...ich teile mir den einzigen (großen) Kleiderschrank in der Wohnung mit Martin, wobei zu 70 % meine Klamotten da Platz finden - was ironisch ist, da er ihn ursprünglich mal nur für sich gekauft hatte, als es mich noch gar nicht gab (also es gab mich schon, aber nicht in seinem Leben und schon gar nicht als Hauptbesetzer seiner Wohnung :D). Einige wenige Lolitaklamotten bzw. -schuhe sind dort verstaut. Das meiste befindet sich neben meinem Bett in mehreren großen IKEA-Boxen. Das ist nicht optimal, wird sich aber auch erst ändern, wenn wir in eine größere Wohnung gezogen sind und ich ein eigenes Zimmer habe oder so.
2. Ich bin ständig am Aussortieren und Verkaufen
Ich denke, das kennt jede Lolita, aber bei mir ist das leider echt permanent der Fall. Ich habe mir jetzt aber selbst vorgenommen, dass das ab ca. Frühjahr 2014 aufhören soll (den Zeitpunkt habe ich jetzt einfach mal so festgelegt weil er realistisch scheint und noch recht weit weg ist xD)
3. Irgendwas fehlt mir immer an grundlegenden Stücken
Trotz mehrjähriger Lolita-"karriere" gibt es immer noch ein paar Basics, die ich nicht besitze bzw. nicht zu meiner vollsten Zufriedenheit abgehakt werden können. Dazu zählen ein langer schwarzer, warmer Mantel und ein schöner, berüschter Bolero bzw. Cardigan in Schwarz!
4. Ich habe keinen Rock mehr :(
Ich habe alle meine Röcke nach und nach verkauft und jetzt habe ich gar keinen mehr. Mir fehlt aber ganz dringend einer für Casualoutfits, also bin ich dran und suche mir einen passenden.
Ich hätte am liebsten einen in dunklen Farben (schwarz, braun, blau...) von Innocent World oder einer anderen Classicmarke, ohne Print, aber mit irgendeinem kleinen Detail (wie Korsettschnürung oder Knopfleisten), so dass man ihn sowohl schlicht in Casual als auch eingebunden in ein aufwändigeres Outfit tragen könnte.
5. Ich werde nie ein Bonnet besitzen
...weil mein Freund nach eigenen Angaben nicht mit einem Riesenbaby zusammen sein will xD Ah, dabei gibt es sooo viele schöne Bonnets... Triple Fortune *_*
6. Ich hatte noch nie etwas von Moi-même-Moitié im Kleiderschrank und habe auch nicht das Bedürfnis danach
Obwohl ich besonders zu Beginn Gothic Lolita als Substil am schönsten fand und der Stil auch noch heute zu den von mir gerne getragenen zählt, habe ich nie etwas von Moitié besessen und im Moment auch nicht das Gefühl, dass mit deswegen etwas fehlt. Vermutlich konnte mich Mana mit seinem Charme nie verzaubern... ich glaube, es liegt auch daran, dass ich MMM immer für besonders teuer hielt. Dabei würde ich natürlich auch einiges von der Marke finden, was mir gefällt, etwa die OTKs mit dem kleinen Kreuz!
7. Es gibt immer mindestens ein Kleid in meinem Kleiderschrank, das ich nach 6 Monate nach Kauf immer noch nicht getragen habe!
Ja, das ist echt super verschwenderisch, aber es ist so. Ich bin ja schon froh, dass ich das Rote Rose OP endlich auf der IW Tea Party getragen habe nach... 8 Monaten oder so? xD
Mein Rose Toilette OP habe ich im Februar 2013 gekauft und immer noch nicht angehabt ;_; Vielleicht ist ja das Weihnachtstreffen in Hamburg im Dezember dafür eine gute Gelegenheit. Wenn es nicht zu kalt ist an den Armen... ah... dann 2014 ;__;
8. Ich verbanne Prints aus meinem Kleiderschrank
Obwohl ich für Parfumflaconprints eine Leidenschaft hege, dem Printhype bin ich entwachsen. Neue Prints kommen mir daher nicht mehr in den Kleiderschrank, einzige Ausnahme werden klassische Blumenprints bleiben!
9. Ich bevorzuge OPs statt JSKs
Die Hälfte meiner Kleider sind OPs, es sollen aber deutlich mehr werden. Ich finde OPs mittlerweile schöner als eine Blusen-Kleid-Kombi, vielleicht weil letztere manchmal doch zu hochgeschlossen wirkt, OPs haben oft mehr Vielfalt in den Ausschnitten, die bescheiden, aber dennoch verspielter oder eleganter wirken können. Im Sommer sind sie ideal, weil man eine Schicht weniger trägt als mit Bluse und JSK!
10. Classic und dunkel sind die beiden leitgebenden Attibute meiner Lolitagarderobe
...ja, ich glaube, das beschreibt es knapp und einfach am besten ;)
...ich teile mir den einzigen (großen) Kleiderschrank in der Wohnung mit Martin, wobei zu 70 % meine Klamotten da Platz finden - was ironisch ist, da er ihn ursprünglich mal nur für sich gekauft hatte, als es mich noch gar nicht gab (also es gab mich schon, aber nicht in seinem Leben und schon gar nicht als Hauptbesetzer seiner Wohnung :D). Einige wenige Lolitaklamotten bzw. -schuhe sind dort verstaut. Das meiste befindet sich neben meinem Bett in mehreren großen IKEA-Boxen. Das ist nicht optimal, wird sich aber auch erst ändern, wenn wir in eine größere Wohnung gezogen sind und ich ein eigenes Zimmer habe oder so.
Sowas in der Art in weniger hoch und breiter beherbergt Blusen, Accessoires, Strümpfe, manche Kleider...
2. Ich bin ständig am Aussortieren und Verkaufen
Ich denke, das kennt jede Lolita, aber bei mir ist das leider echt permanent der Fall. Ich habe mir jetzt aber selbst vorgenommen, dass das ab ca. Frühjahr 2014 aufhören soll (den Zeitpunkt habe ich jetzt einfach mal so festgelegt weil er realistisch scheint und noch recht weit weg ist xD)
3. Irgendwas fehlt mir immer an grundlegenden Stücken
Trotz mehrjähriger Lolita-"karriere" gibt es immer noch ein paar Basics, die ich nicht besitze bzw. nicht zu meiner vollsten Zufriedenheit abgehakt werden können. Dazu zählen ein langer schwarzer, warmer Mantel und ein schöner, berüschter Bolero bzw. Cardigan in Schwarz!
Alistine Coat, Mary Magdalene, 2012
Galette des rois Coat, Mary Magdalene, 2011
Princess Sleeve Pearl Cardigan, Innocent World, 2012
Oder doch ein klassisches Design von Baby? School Cardigan von 2010
4. Ich habe keinen Rock mehr :(
Ich habe alle meine Röcke nach und nach verkauft und jetzt habe ich gar keinen mehr. Mir fehlt aber ganz dringend einer für Casualoutfits, also bin ich dran und suche mir einen passenden.
Ich hätte am liebsten einen in dunklen Farben (schwarz, braun, blau...) von Innocent World oder einer anderen Classicmarke, ohne Print, aber mit irgendeinem kleinen Detail (wie Korsettschnürung oder Knopfleisten), so dass man ihn sowohl schlicht in Casual als auch eingebunden in ein aufwändigeres Outfit tragen könnte.
European Classic Skirt, Innocent World, 2010
Side Lace Up Rose Skirt, Innocent World, 2009
Classical Buckle Skirt, Innocent World, 2011
5. Ich werde nie ein Bonnet besitzen
...weil mein Freund nach eigenen Angaben nicht mit einem Riesenbaby zusammen sein will xD Ah, dabei gibt es sooo viele schöne Bonnets... Triple Fortune *_*
6. Ich hatte noch nie etwas von Moi-même-Moitié im Kleiderschrank und habe auch nicht das Bedürfnis danach
Obwohl ich besonders zu Beginn Gothic Lolita als Substil am schönsten fand und der Stil auch noch heute zu den von mir gerne getragenen zählt, habe ich nie etwas von Moitié besessen und im Moment auch nicht das Gefühl, dass mit deswegen etwas fehlt. Vermutlich konnte mich Mana mit seinem Charme nie verzaubern... ich glaube, es liegt auch daran, dass ich MMM immer für besonders teuer hielt. Dabei würde ich natürlich auch einiges von der Marke finden, was mir gefällt, etwa die OTKs mit dem kleinen Kreuz!
Ribbon Cross OTK, Moi-même-Moitié, 2010
7. Es gibt immer mindestens ein Kleid in meinem Kleiderschrank, das ich nach 6 Monate nach Kauf immer noch nicht getragen habe!
Ja, das ist echt super verschwenderisch, aber es ist so. Ich bin ja schon froh, dass ich das Rote Rose OP endlich auf der IW Tea Party getragen habe nach... 8 Monaten oder so? xD
Eine Schande
Mein Rose Toilette OP habe ich im Februar 2013 gekauft und immer noch nicht angehabt ;_; Vielleicht ist ja das Weihnachtstreffen in Hamburg im Dezember dafür eine gute Gelegenheit. Wenn es nicht zu kalt ist an den Armen... ah... dann 2014 ;__;
8. Ich verbanne Prints aus meinem Kleiderschrank
Obwohl ich für Parfumflaconprints eine Leidenschaft hege, dem Printhype bin ich entwachsen. Neue Prints kommen mir daher nicht mehr in den Kleiderschrank, einzige Ausnahme werden klassische Blumenprints bleiben!
9. Ich bevorzuge OPs statt JSKs
Die Hälfte meiner Kleider sind OPs, es sollen aber deutlich mehr werden. Ich finde OPs mittlerweile schöner als eine Blusen-Kleid-Kombi, vielleicht weil letztere manchmal doch zu hochgeschlossen wirkt, OPs haben oft mehr Vielfalt in den Ausschnitten, die bescheiden, aber dennoch verspielter oder eleganter wirken können. Im Sommer sind sie ideal, weil man eine Schicht weniger trägt als mit Bluse und JSK!
10. Classic und dunkel sind die beiden leitgebenden Attibute meiner Lolitagarderobe
...ja, ich glaube, das beschreibt es knapp und einfach am besten ;)
Sonntag, 27. Oktober 2013
Lolita 52 challenge: Question 3, What my own Lolita lifestyle is like
Langsam wird es echt schwer, mich wieder daran zu erinnern, welche Frage ich schon beantwortet habe und welche noch nicht :D Manche könnte ich nämlich eigentlich direkt wieder neu bearbeiten, weil sich innerhalb eines halben Jahres ein bisschen was geändert hat und aktualisiert werden müsste, naja.
Kurzer Post mal wieder, diesmal zur Frage
3. What my own Lolita lifestyle is like
Ich sehe mich selbst eigentlich nicht als Lifestyle Lolita. Ich habe immer die Vorstellung im Hinterkopf, dafür müsste man Lolita viel, viel häufiger tragen als ich, am besten täglich irgendwelche inspirierten Elemente in Outfit oder Styling einflechten. Ich aber trage nicht mal mehr kleine Spangen mit Schleifen im Haar im Alltag... daraus bin ich irgendwie entwachsen. Meine Alltagsgegenstände erfahren auch keine "Lolifizierung" durch mich.
Auch findet man mich selten auf Treffen und entsprechenden Events. Ich "verdiene" daher den "Titel" Lifestyle Loli nicht.
Aber dennoch beschäftige ich mich täglich mit Lolita. Durch die Modtätigkeit bei Dunkelsüß bin ich ständig mit Lolita konfrontiert, ich bin über die Updates von Marken informiert, checke die Facebookstatus von befreundeten Lolitas, deren Wishlists und Sales... Also doch eine Art Lifestyle? ;)
Ich würde gerne etwas mehr Lolita bzw. eine Mischung aus Lolita und meiner Faszination für den fin de siècle in meine Wohnungsumgebung einbringen. Da ich aber zu meinem Freund gezogen bin, fand ich ja schon eine vollkommen eingerichtete (und vollkommen unlolitahafte :D) Wohnung vor, also hebe ich mir das für die nächste auf... mein Traum: Ein Boudoir *_* So richtig opulent mit Vorhängen aus Seide und Spitzenapplikationen, einer Chaiselongue oder Ottomane, bezogen mit Brokat und einem verschnörkelten Tischchen mit Tee und einer Schüssel Macarons drauf...
Kurzer Post mal wieder, diesmal zur Frage
3. What my own Lolita lifestyle is like
Ich sehe mich selbst eigentlich nicht als Lifestyle Lolita. Ich habe immer die Vorstellung im Hinterkopf, dafür müsste man Lolita viel, viel häufiger tragen als ich, am besten täglich irgendwelche inspirierten Elemente in Outfit oder Styling einflechten. Ich aber trage nicht mal mehr kleine Spangen mit Schleifen im Haar im Alltag... daraus bin ich irgendwie entwachsen. Meine Alltagsgegenstände erfahren auch keine "Lolifizierung" durch mich.
Auch findet man mich selten auf Treffen und entsprechenden Events. Ich "verdiene" daher den "Titel" Lifestyle Loli nicht.
Aber dennoch beschäftige ich mich täglich mit Lolita. Durch die Modtätigkeit bei Dunkelsüß bin ich ständig mit Lolita konfrontiert, ich bin über die Updates von Marken informiert, checke die Facebookstatus von befreundeten Lolitas, deren Wishlists und Sales... Also doch eine Art Lifestyle? ;)
Ich würde gerne etwas mehr Lolita bzw. eine Mischung aus Lolita und meiner Faszination für den fin de siècle in meine Wohnungsumgebung einbringen. Da ich aber zu meinem Freund gezogen bin, fand ich ja schon eine vollkommen eingerichtete (und vollkommen unlolitahafte :D) Wohnung vor, also hebe ich mir das für die nächste auf... mein Traum: Ein Boudoir *_* So richtig opulent mit Vorhängen aus Seide und Spitzenapplikationen, einer Chaiselongue oder Ottomane, bezogen mit Brokat und einem verschnörkelten Tischchen mit Tee und einer Schüssel Macarons drauf...
Freitag, 25. Oktober 2013
Lolita 52 Challenge: Question 30, How long it took me to build a complete wardrobe
Ja, mich gibt es noch, und die Lolita 52 Challenge läuft theoretisch auch :D
Ha ha, wir sind schon am Ende der Kalenderwoche 43 dieses Jahres und ich muss noch sooo viele Posts nachholen bis zur KW 52... da ist noch einiges vor mir! Wobei, 'ne Menge Fragen sind schnell abzuhandeln. Wie Frage
30. How long it took me to build a complete wardrobe
Kommt drauf an, aus welchem Standpunkt ich diese Frage nun beantworte. Ich habe ja begonnen, 2006 Lolita zu tragen. Allerdings hatte ich damit 2008 wieder aufgehört und mein letztes großes Stück aus der Sammlung (einen schwarzen Rock mit pinkem Metamorphoseschriftzug) im Februar 2009 verkauft.
Was lustig ist: Am roten Teppich erkennt man, dass ich damals schon mit Martin zusammengezogen war und wir schon zu dem Zeitpunkt in unserer jetzigen Wohnung wohnten :D Wir sind schon echt lang zusammen, wenn man das so sieht, ha ha
Beide Garderobenzusammenstellungen entstanden unter vollkommen verschiedenen Voraussetzungen. 2006 war ich Bachelorstudentin und mein Geld aus Nebenjobs ging fast komplett für Fahrten zu meinem damaligen Freund sowie Parties drauf. Ich hatte wirklich kaum Kohle und musste für ein Metakleid (Meta war damals meine Lieblingsmarke, interessanterweise ist sie mir jetzt eigentlich quasi gleichgültig), das nur 80 Euro kostete, in drei Raten zahlen... Ouch. Außerdem durchforstete ich die stinknormalen Klamottenläden in Erfurts Einkaufszonen und -centern nach lolitatauglichen Dingen. Was bei Blusen und Accessoires in der Regel super klappte (und von mir heute noch praktiziert wird), ging aber hoffnungslos in die Hose bei Röcken und Kleidern und ehrlich gesagt, glaube ich heute einfach nicht mehr daran, dass man bei H&M jemals ein lolitataugliches Kleid finden wird. Aber selbst der Versand von Bodyline nach Deutschland und die Angst vor den Zollgebühren (+ kein Paypal und keine Kreditkarte sowieso überhaupt keine Erfahrung mit Käufen im Ausland via Internet) war mir zu viel. Man fand auch noch nicht so viele Schnäppchen auf deutschen Plattformen wie heute.
Dennoch brauchte ich ca. "nur" ein halbes Jahr, um mir zumindest zwei halbwegs vorzeigbare, aus heutiger Sicht Casual-Outfits zusammenzustellen. Da war aber kaum Abwechslung möglich. Es fehlten auch noch Dinge wie ein Mantel sowie eine richtige Lolitatasche.
Das Neueste in meinem Kleiderschrank... was witzigerweise jetzt doch von Meta ist xD
Danach habe ich, nach einer Pause, im Frühjahr 2010 wieder damit angefangen und musste mir eine gänzlich neue Garderobe aufbauen - ich hatte nur noch etwas Schmuck und einen alten Petticoat, den ich dann später auch abgegeben habe. Ich habe sehr schnell recht viel erwerben können, denn als Masterstudentin fiel es mir nach einem ersten Abschluss leichter, einen studienbegleitenden Job mit ganz nettem Verdienst zu finden und ICE-Fahrten usw. fielen auch weg. Urlaub im Ausland oder so machte ich nie, das Geld konnte ich also in Lolita investieren. Ein "Grundskelett" an essentiellen Dingen (Blusen in Schwarz und Weiß kurz und lang, Petticoats in schwarz und weiß, Bloomers, Strümpfe, Strumpfhosen) waren in kurzer Zeit da. Nur ein Wechsel in Bezug auf Kleider und Röcke trat dann häufig ein *hust* Aber es ist deutlich leichter, "heutzutage" günstig an Lolitazeugs zu kommen und noch einfacher wäre das sicher alles, wenn ich nähen könnte!
Ansonsten gilt: My wardrobe is NEVER complete ;) Es gibt immer noch Dinge, die ich sehr gerne hätte bis hin zu Dingen, die ich "brauche" (aktuell: Ich habe keine Röcke mehr! Suche daher einen Classicrock, der aber auch casualtauglich ist). Das ist ein wohl endloser Prozess...
Ha ha, wir sind schon am Ende der Kalenderwoche 43 dieses Jahres und ich muss noch sooo viele Posts nachholen bis zur KW 52... da ist noch einiges vor mir! Wobei, 'ne Menge Fragen sind schnell abzuhandeln. Wie Frage
30. How long it took me to build a complete wardrobe
Kommt drauf an, aus welchem Standpunkt ich diese Frage nun beantworte. Ich habe ja begonnen, 2006 Lolita zu tragen. Allerdings hatte ich damit 2008 wieder aufgehört und mein letztes großes Stück aus der Sammlung (einen schwarzen Rock mit pinkem Metamorphoseschriftzug) im Februar 2009 verkauft.
Was lustig ist: Am roten Teppich erkennt man, dass ich damals schon mit Martin zusammengezogen war und wir schon zu dem Zeitpunkt in unserer jetzigen Wohnung wohnten :D Wir sind schon echt lang zusammen, wenn man das so sieht, ha ha
Beide Garderobenzusammenstellungen entstanden unter vollkommen verschiedenen Voraussetzungen. 2006 war ich Bachelorstudentin und mein Geld aus Nebenjobs ging fast komplett für Fahrten zu meinem damaligen Freund sowie Parties drauf. Ich hatte wirklich kaum Kohle und musste für ein Metakleid (Meta war damals meine Lieblingsmarke, interessanterweise ist sie mir jetzt eigentlich quasi gleichgültig), das nur 80 Euro kostete, in drei Raten zahlen... Ouch. Außerdem durchforstete ich die stinknormalen Klamottenläden in Erfurts Einkaufszonen und -centern nach lolitatauglichen Dingen. Was bei Blusen und Accessoires in der Regel super klappte (und von mir heute noch praktiziert wird), ging aber hoffnungslos in die Hose bei Röcken und Kleidern und ehrlich gesagt, glaube ich heute einfach nicht mehr daran, dass man bei H&M jemals ein lolitataugliches Kleid finden wird. Aber selbst der Versand von Bodyline nach Deutschland und die Angst vor den Zollgebühren (+ kein Paypal und keine Kreditkarte sowieso überhaupt keine Erfahrung mit Käufen im Ausland via Internet) war mir zu viel. Man fand auch noch nicht so viele Schnäppchen auf deutschen Plattformen wie heute.
Dennoch brauchte ich ca. "nur" ein halbes Jahr, um mir zumindest zwei halbwegs vorzeigbare, aus heutiger Sicht Casual-Outfits zusammenzustellen. Da war aber kaum Abwechslung möglich. Es fehlten auch noch Dinge wie ein Mantel sowie eine richtige Lolitatasche.
Das Neueste in meinem Kleiderschrank... was witzigerweise jetzt doch von Meta ist xD
Danach habe ich, nach einer Pause, im Frühjahr 2010 wieder damit angefangen und musste mir eine gänzlich neue Garderobe aufbauen - ich hatte nur noch etwas Schmuck und einen alten Petticoat, den ich dann später auch abgegeben habe. Ich habe sehr schnell recht viel erwerben können, denn als Masterstudentin fiel es mir nach einem ersten Abschluss leichter, einen studienbegleitenden Job mit ganz nettem Verdienst zu finden und ICE-Fahrten usw. fielen auch weg. Urlaub im Ausland oder so machte ich nie, das Geld konnte ich also in Lolita investieren. Ein "Grundskelett" an essentiellen Dingen (Blusen in Schwarz und Weiß kurz und lang, Petticoats in schwarz und weiß, Bloomers, Strümpfe, Strumpfhosen) waren in kurzer Zeit da. Nur ein Wechsel in Bezug auf Kleider und Röcke trat dann häufig ein *hust* Aber es ist deutlich leichter, "heutzutage" günstig an Lolitazeugs zu kommen und noch einfacher wäre das sicher alles, wenn ich nähen könnte!
Ansonsten gilt: My wardrobe is NEVER complete ;) Es gibt immer noch Dinge, die ich sehr gerne hätte bis hin zu Dingen, die ich "brauche" (aktuell: Ich habe keine Röcke mehr! Suche daher einen Classicrock, der aber auch casualtauglich ist). Das ist ein wohl endloser Prozess...
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